Aussendung vom 05.07.2019

FHWN-Studiengangsleiter stellt Studie bei EAWOP-Konferenz in Turin vor

FHWN-Studiengangsleiter stellt Studie bei EAWOP-Konferenz in Turin vor

Bei der EAWOP-Konferenz in Turin wurde die Studie von Martin Pittner vorgestellt.

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Die alle zwei Jahre stattfindende European Association of Work and Organizational Psychology-Konferenz (EAWOP-Konferenz) dient hauptsächlich zur Schaffung von Netzwerken zwischen Forschung und Praxis, der Abstimmung der Aus- und Weiterbildungsprogramme innerhalb Europas mit dem Ziel der gegenseitigen Ausbildungsanerkennung und der Erarbeitung von Qualitätsstandards. In diesem Jahr war auch die FH Wiener Neustadt prominent vertreten: FH-Prof. Mag. Dr. Martin Pittner MA, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsberatung, präsentierte spannende Ergebnisse seiner Studie zum Einfluss von Corporate Social Responsibility.

Wiener Neustadt, 5. Juli 2019 – Verschiedene Studien zum Einfluss von Corporate Social Responsibility (CSR)-Maßnahmen auf die Einstellung zu Unternehmen und Marken konnten nachweisen, dass Konsumenten eine gewisse Sensibilität für gelebte unternehmerische Verantwortung aufweisen. CSR-Maßnahmen, Produkt-Portfolio und Markenimage müssen ein stimmiges „Ganzes“ bilden, um das Unternehmensimage positiv zu beeinflussen. Nur bei Ehrlichkeit der eingeschätzten Motive des Anbieters, sollen von Unternehmen proaktiv kommunizierte CSR-Maßnahmen eine Verbesserung der Reputation bewirken.
 
„Es ist vollkommen legitim, als Unternehmen nachweislich gelebte Nachhaltigkeit zu kommunizieren. Nur sollten die Konsumenten nicht über den tatsächlichen Stellenwert nachhaltiger Prinzipien in der Unternehmensstrategie getäuscht werden. Besser ist es, die eigene Verantwortung zu benennen, bevor man von nachhaltigen Initiativen spricht“, so FH-Prof. Mag. Dr. Martin Pittner MA, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsberatung.
 
In einer neuen Erhebung beschäftigte sich Pittner vor allem mit dem Thema in Verbindung mit dem Lebensmittelhandel. Die Studie mit dem Titel „Personality traits and credibility of CSR measures as factors of social reputation of food retailers“ wurde vom Studiengangsleiter des Bachelorprogramms Wirtschaftsberatung an der FH Wiener Neustadt in Kooperation mit FH-Prof. Mag. Dr. Gerald Kolar (FHWien der WKW) erstellt und liefert durchaus spannende Ergebnisse, die bei der EAWOP-Konferenz in Turin vor rund 2.000 ExpertInnen aus 60 Ländern präsentiert wurden.
 
Ziel dieser Untersuchung war es, den Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften (Werte; Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen; Ambiguitätstoleranz), der Einstellung zu CSR / Unternehmen, der Wichtigkeit von Produktmerkmalen sowie nachhaltiger Orientierung auf die Einstellung zu Bio-Eigenmarken zu evaluieren. Zu diesem Zweck wurde eine standardisierte Online-Erhebung (n=709) bei österreichischen, nachhaltigkeitsorientierten Konsumenten durchgeführt.
 
Es zeigte sich, dass je mehr ein Konsument das Wohlergehen aller Menschen und der Natur wertschätzt (Werte: Universalismus, Benevolenz), desto positiver ist ihre/seine Einstellung zu CSR von Lebensmitteleinzelhändlern (bzw. Cause-related Marketing). Konsumenten, die dem Handelsunternehmen die Eigenschaft „aufrichtige grüne Projekte“ zugewiesen haben, bekunden eine höhere soziale Reputation des Unternehmens als jene, die diese Eigenschaft nicht angeführt haben. Die Aufrichtigkeit der ökologischen Projekte fungiert somit als Moderatorvariable für die positive Wirkung von CSR-Maßnahmen auf die Reputation des Unternehmens.
 

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 380 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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Bei der EAWOP-Konferenz in Turin wurde die Studie von Martin Pittner vorgestellt.

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