Aussendung vom 15.10.2026

FHWN-Umfrage 2026: Zufriedenheit bleibt hoch, Flexibilität wird wichtiger

Studierendenumfrage der FH Wiener Neustadt © FHWN

Die aktuelle Umfrage zeigt eine hohe Zufriedenheit und großes Vertrauen in den eigenen Studienerfolg. Die Ergebnisse zeigen außerdem, wie stark Berufstätigkeit, Mobilität und der Wunsch nach flexiblen Rahmenbedingungen den Studienalltag prägen.

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Wie erleben Studierende ihr Studium an der FH Wiener Neustadt? Die aktuelle Studierendenumfrage zeigt eine hohe Zufriedenheit und großes Vertrauen in den eigenen Studienerfolg. Die Ergebnisse machen zudem deutlich, wie stark Berufstätigkeit, Mobilität und der Wunsch nach flexiblen Rahmenbedingungen den Studienalltag prägen.


Wiener Neustadt, 15. Oktober 2026 – 83 Prozent der Befragten sind mit ihrem Studiengang, knapp 79 Prozent mit der FH Wiener Neustadt insgesamt sehr oder eher zufrieden. Auch die Lehrenden werden von rund 80 Prozent positiv bewertet. Besonders deutlich ist das Vertrauen in den eigenen Studienerfolg: 95 Prozent gehen davon aus, ihr Studium erfolgreich abzuschließen. Auch im Mehrjahresvergleich zeigt sich ein stabiles Bild: Die Zufriedenheit mit dem jeweils gewählten Studium bleibt seit 2024 konstant auf hohem Niveau.  

„Die Befragung zeigt uns, was bereits gut funktioniert und wo sich die Anforderungen unserer Studierenden verändern. Diese Entwicklungen über mehrere Jahre beobachten zu können, ist eine wichtige Grundlage für die gezielte Weiterentwicklung unserer Studienangebote“, erklärt Claudia Blaha, Studienleiterin und Marktforscherin an der FHWN.

Flexibilität gewinnt an Bedeutung

Studium und Beruf gehen laut Befragung für viele Hand in Hand: 72 Prozent sind neben ihrem Studium berufstätig. Damit gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie sich Studium, Beruf und weitere Verpflichtungen gut miteinander verbinden lassen. Hinzu kommen für viele längere Wege zum Campus: Rund 40 Prozent benötigen für die Anreise mehr als eine Stunde.

Auch bei der Gestaltung der Lehrformate gewinnt Flexibilität unter den befragten Studierenden an Bedeutung. Präsenz und persönlicher Austausch bleiben wesentliche Bestandteile eines Hochschulstudiums. Ergänzende digitale Formate können dazu beitragen, unterschiedliche Lebensrealitäten und Leistungsniveaus zu berücksichtigen und dadurch die Studierbarkeit zu unterstützen.

Entsprechende Modelle werden an der FHWN bereits umgesetzt. Am Campus Wieselburg verbindet etwa das „Balanced Study Rhythm“-Modell in den Masterstudiengängen E-Commerce & AI-Shopping und Consumer Research & Data Driven Marketing Präsenz-, Online- und Selbstlernphasen in einem klaren dreiwöchigen Rhythmus. Damit werden persönlicher Austausch und gemeinsame Lernphasen am Campus mit ortsunabhängigem Lernen und individueller Flexibilität kombiniert.

Feedback als Basis für Weiterentwicklung

Die Erkenntnisse aus der Befragung fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung der Hochschule ein. Curricula und Studienverläufe werden laufend überprüft und aufeinander abgestimmt. Auch Lehrveranstaltungen, Prüfungsphasen, Projekte und Abschlussarbeiten werden verstärkt in ihrer Gesamtbelastung betrachtet.

Darüber hinaus stehen weiterführende Studienmöglichkeiten sowie moderne Lern-, Aufenthalts- und Campusbedingungen im Fokus. In einzelnen Studiengängen und Fakultäten wurden entsprechende Entwicklungen bereits angestoßen beziehungsweise umgesetzt.

„Die hohe Zufriedenheit unserer Studierenden ist für uns eine wichtige Bestätigung unseres Weges. Dazu gehören für uns neben qualitativ hochwertigen Studienangeboten auch attraktive Studienstandorte, die gute Rahmenbedingungen für Lernen, Austausch und persönliche Entwicklung bieten. Das Feedback unserer Studierenden ist daher ein zentraler Bestandteil der Qualitätsentwicklungsprozesse unserer Hochschule. Gerade in Zeiten zunehmender Veränderungen braucht es ein Studium, das Orientierung gibt, Entwicklung ermöglicht und auf neue Anforderungen vorbereitet. Diesen Anspruch wollen wir mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Studienangebote erfüllen", so Axel Schneeberger und Violeta Kaličanin, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt.

Die Studierendenumfrage 2026 wurde von 18. März bis 15. April als Online-Befragung durchgeführt. Insgesamt nahmen 1.034 Studierende aus den Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit teil.


 Die Fachhochschule Wiener Neustadt
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 5.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Die FH Wiener Neustadt verfügt über ein eigenes, preisgekröntes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit. Die FHI (Fachhochschul-Immobiliengesellschaft der FHWN) realisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Leuchtturm-Projekte auf internationalem Top-Level, wie den Bau des Hauses der Digitalisierung am Biotech Campus Tulln, den City Campus Wiener Neustadt oder sämtliche Campuserweiterungen. Der Campus Wieselburg gilt als Hotspot für Nachhaltigkeit, Sustainable Innovation und als Zentrum für Marketing und Consumer Science. Ein Ort, der Digitalisierung & Landwirtschaft optimal vereint ist der Campus Francisco Josephinum in Wieselburg, wo der in Österreich einzigartige Bachelor-Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming angeboten wird. Der Biotech-Campus Tulln etabliert sich zunehmend als zentrale Anlaufstelle in Sachen Forschung, Innovation und Digitalisierung. 

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