Aussendung vom 30.01.2020

FHWN-Studierende testen für B. Braun

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In der Hochkonjunktur der Digitalisierung und Nutzung diverser Smart Devices in unterschiedlichen Lebensbereichen liegt es nahe, die Technik auch für die Prä- und Rehabilitation im Zuge von operativen Eingriffen einzusetzen und somit die PatientInnen aktiv und selbstbestimmt in den Heilungsverlauf einzubinden. Genau da setzt die Kooperation der Fachhochschule Wiener Neustadt mit B. Braun an. Die Studierenden des Master-Studiengangs Sales Management für technische Produkte und Dienstleistungen untersuchten, wie hoch die Akzeptanz und das Engagement seitens der Anwenderinnen und Anwender für die Nutzung des Geräts ist und welche Chancen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten für den erfolgreichen Einsatz sehen.

Wiener Neustadt, 31. Jänner 2020 – Der „BPMpathway“ von B. Braun bietet die digitale Begleitung für PatientInnen vor und nach Knie- und Hüftimplantationen. Unter anderem steht die Möglichkeit der Stärkung und Aktivierung der Patientenrolle um einen Beitrag zur Verbesserung des Operationserfolges und der anschließenden Rehabilitation leisten zu können im Vordergrund. Doch auch TherapeutInnen und Kliniken können von einem Mentoring profitieren, und den Bewegungsumfang und die Qualität der Bewegung aus der Ferne kontrollieren. Wie schneidet die Produktinnovation im Praxistest ab? Ein Gerät ist bekanntlich nur dann gut, wenn es von Patientinnen und Patienten auch akzeptiert und eingesetzt wird.

Durch detaillierte Interviews mit potentiellen AnwenderInnen und PhysiotherapeutInnen, und mittels Fragebogen arbeiteten die Studierenden im Rahmen der Kooperation mit B. Braun Antworten auf eine zentrale Frage heraus: Macht es für B. Braun Sinn, das Produkt BPMpathway in den österreichischen Markt einzuführen? Die Antwort ist eindeutig: Der Markt ist bereit für das Produkt und sowohl aus der Sicht der AnwenderInnen, als auch der PhysiotherapeutInnen gibt es einige vielversprechende Anwendungsbereiche und unterschiedliche Zielgruppen. Selbstverständlich bedarf es einer guten und flexiblen Preisgestaltung, um das Produkt für alle Beteiligten leistbar zu machen.

Studierenden-Projekt unterstützt Markteinführung

Für Birgit Bauer, Leiterin der Abteilung Marketing & Business Operations bei B. Braun lieferten die Ergebnisse der Studierenden, die in der letzten Einheit des Semesters präsentiert wurden, wertvolle Erkenntnisse: Durch die Kooperation mit der FH Wiener Neustadt sind wir in der Lage neue Aspekte in unsere Vertriebs- und Marketingkonzepte zu integrieren bzw. diese anzupassen. Die Erfahrung der Studierenden aus anderen Branchen, der methodische Ansatz bei den Projekten und die daraus gewonnenen Erkenntnisse unterstützen uns bei der Markteinführung neuer Produkte und stellen einen echten Mehrwert für uns dar. Speziell beim aktuellen Projekt mit unserer BPMpathway–Rehabilitation Sensor System können wir nun ganz konkrete Maßnahmen umsetzen, die uns bei der Vermarktung und Positionierung unterstützen“, so Bauer.

Während B. Braun die Ergebnisse der Untersuchung im Marketing und Vertrieb nützen kann, blicken die Studierenden auf ein Semester zurück, in dem sie an einer Aufgabenstellung arbeiten konnten, die direkt aus der Praxis kommt.

Lehrveranstaltungsleiter Stefan Dressler-Stross hebt die Sinnhaftigkeit des Projekts hervor: „Projekte wie dieses stellen die hohe Praxisorientierung an der Fakultät Wirtschaft sicher und stehen für den erfolgreichen Theorie-Praxis Transfer in einem wachsenden Kooperationsnetzwerk.“

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 440 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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