Aussendung vom 28.10.2016

Weltweit größte Antikorruptions-Organisation referiert an FH Wiener Neustadt

Weltweit größte Antikorruptions-Organisation referiert an FH Wiener Neustadt

v.l.n.r.: Dr. Kristina Riedl LL.M., Institutsleitung Recht an der FH Wiener Neustadt; Prof. Eva Geiblinger, Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Abteilung von Transparency International

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Prof. Eva Geiblinger hielt am 20. Oktober eine Open Lecture an der FH Wiener Neustadt. Als Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Abteilung von Transparency International spricht sie dabei über Korruption und Transparenz in einer globalen Gesellschaft.

Wiener Neustadt, 28. Oktober 2016 – Transparency International, die weltweit größte Non Profit Organisation gegen Korruption, wurde 1993 gegründet und ist mittlerweile in mehr als 100 Ländern aktiv. Die großteils ehrenamtlichen Mitglieder setzen sich besonders für mehr Transparenz im öffentlichen Sektor und wirksame Antikorruptions-Gesetze ein. Mit dem jährlich erscheinenden Corruption Perception Index informieren sie über die Wahrnehmung der Korruptionsverbreitung in verschiedenen Ländern.

Als wichtige Erfolge von Transparency International bezeichnet Geiblinger den Beitrag zur Errichtung der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, zur Kronzeugenregelung im Strafrecht, aber auch zur Schaffung einer öffentlichen Warteliste für medizinische Operationen. „Zahlreiche ehrenamtliche MitarbeiterInnen nehmen sich tagtäglich den vielfältigen Problemfeldern im Kampf gegen Korruption an. Ihnen und natürlich auch Ehrenpräsidenten, Franz Fiedler, haben wir das Erreichen dieser Meilensteine zu verdanken“, so Prof. Eva Geiblinger, Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Abteilung von Transparency International.

Transparenz in der Wissenschaft war ein wesentlicher Programmpunkt. „Universitäts- und Forschungsinstitute sollten ihre Sponsoring-Verträge unbedingt offen legen, um der unlauteren Praxis von ‚Forschungsergebnissen entsprechend dem Wunsch des Sponsors‘ entgegenzuwirken. Außerdem müssten Transparenz- und Korruptionsthemen vermehrt in die Lehrpläne der Hochschulen integriert werden“, betont Prof. Geiblinger.

Als künftige Herausforderungen betrachtet sie die Arbeit an einem neuen Medientransparenz-Gesetz, die Verbesserung des Verbandsverantwortlichkeits-Gesetzes sowie die Reduzierung der zahlreichen Ausnahmen im Lobbying-Gesetz.
„Ich bedanke mich für die interessanten Einblicke in aktuelle Antikorruptions-Projekte und die spannende Diskussion, an der MitarbeiterInnen sowie Studierende der FH Wiener Neustadt, aber auch Gäste wie Gemeinderat Dr. Michael Klosterer und Staatsanwältin Dr. Gunda Ebhart teilnahmen“, so Dr. Kristina Riedl LL.M., Institutsleitung Recht an der FH Wiener Neustadt.

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
1994 als erste Fachhochschule Österreichs gegründet, zählt die FH Wiener Neustadt zu den Top-Fachhochschulen des Landes. Aktuell absolvieren an den vier Standorten der FH in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien rund 3.600 Studierende ein Bachelor- oder Master-Studium. Seit der Gründung haben über 10.000 Studierende eine akademische Ausbildung abgeschlossen. Es werden aktuell 34 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit angeboten. 350 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen und effizienten Lehrbetrieb. Seit Herbst 2016 wird der Master-Studiengang „Entrepreneurship & Applied Management“ angeboten und ab Herbst 2017 im Master-Programm: E-Commerce – das Studium für erfolgreiche Online-Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Darüber hinaus ist die FH Wiener Neustadt Österreichs Nr. 1 FH bei praxisnaher Ausbildung. Das bestätigt die Universum Talent Research 2015, bei der die FH Wiener Neustadt von Studierenden zur FH mit der besten „Employability“ – also der Fähigkeit, das Erlernte direkt im Job anzuwenden – gewählt wurde. 80% der hier Studierenden sind mit der FH (sehr) zufrieden – der österreichische Durchschnittswert liegt laut Universum Talent Survey 2016 bei 73%. Außerdem würden sich 95% der Studierenden wieder für die FH Wiener Neustadt entscheiden.

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