Aussendung vom 03.12.2019

Karpfen-Gala als Abschluss-Highlight für Studierendenprojekt

Karpfen-Gala als Abschluss-Highlight für Studierendenprojekt

v.l.n.r.:. Jürgen Undeutsch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Wiener Neustadt und Projektleiter), Markus Payr (Obmann Österreichischer Verband für Fischereiwirtschaft und Aquakultur), Helfried Reimoser (Geschäftsführer Teichwirte- und Fischzüchterverband Steiermark), Jakob Glanzner (Moderator), Stefan Grusch (Bezirkshauptmann Gmünd), Andreas Moser (Leiter Abteilung Tierhaltung LK Niederösterreich), Andrea Wagner (Bundesrätin), Gernot Zweytick (Studiengangsleiter Lebensmittel-Produktentwicklung & Ressourcenmanagement Campus Wieselburg), Melanie Haslauer (Referentin für Aquakultur LK Niederösterreich), Margit Göll (Abgeordnete zum NÖ Landtag), Leo Kirchmaier (Geschäftsführer NÖ Teichwirteverband), Bernhard Strohmeier (Betriebsleiter Hotel-Restaurant Sole-Felsen-Bad Gmünd), Andreas Schwarzinger (Geschäftsführer Destination Waldviertel GmbH), Markus Wandl (Obmann BBK Gmünd), Ferdinand Trauttmansdorff (Obmann NÖ Teichwirteverband)

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In vielen Häusern Österreichs kommt zum Weihnachtsfest der traditionelle Karpfen auf den Teller. Damit Herr und Frau Österreicher aber nicht nur zum Weihnachtsfest, sondern auch während des Jahres öfter auf Karpfen als Nahrungsmittel zurückgreifen, beauftragte der niederösterreichische Teichwirteverband in Zusammenarbeit mit dem Steirischen Teichwirte- und Fischzüchterverband die Fachhochschule Wiener Neustadt mit der Konzeption und Umsetzung einer Werbekampagne. Zum krönenden Abschluss des Projekts wurde zur exklusiven Karpfen-Gala nach Gmünd geladen.

Wiener Neustadt, 4. Dezember 2019 – Der Selbstversorgungsgrad für das Nahrungsmittel Fisch liegt in Österreich bei rund 6 %. Ziel ist es, die Bewirtschaftung von Teichen für bäuerliche ProduzentInnen attraktiv zu machen, EndverbraucherInnen über den nachhaltigen Produktionszweig Teichwirtschaft zu informieren sowie den Absatz von Karpfen und weiteren heimischen Fischarten zu steigern.

„Obwohl für österreichische KonsumentInnen die Produktherkunft, das Markenvertrauen und der Nachhaltigkeitsaspekt eine besonders große Rolle spielen, greifen viele KonsumentInnen zu ausländischem Meeresfisch, statt auf regionale Produkte zu vertrauen. Daher gilt es das Bewusstsein der österreichischen Bevölkerung für die Themen Karpfen und Teichwirtschaft zu schärfen“, so der wissenschaftliche Mitarbeiter an der Fachhochschule Wiener Neustadt und Leiter des Projekts, Jürgen Undeutsch, MA.

Aus diesem Grund entschied sich der Teichwirteverband bereits im September 2017 dafür, bei der Konzeption und Realisierung der Kommunikations- und Absatzförderungskampagne zur Bewerbung der österreichischen Karpfenteichwirtschaft auf die Expertise der Studierenden und Lehrenden des Campus Wieselburg der Fachhochschule Wiener Neustadt zurück. So beschäftigten sich 27 Studierende in vier Projektteams des Bachelor-Studiengangs „Produktmarketing- und Projektmanagament“ unter der Leitung von Undeutsch, am Campus Wieselburg mit möglichen Marketingmaßnahmen. Gefördert wurde das Projekt vom Europäischen Meeresfischereifonds, dem Bundministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie vom Land Niederösterreich.

Der Grund für das Investment des Ministeriums liegt auf der Hand - Die Karpfenteichwirtschaft ist eine der nachhaltigsten Formen der Fischzucht. „Die Anfänge des Teichbaues im niederösterreichischen Waldviertel reichen bis in das späte 13. Jahrhundert zurück. Was über 700 Jahre überdauert hat, muss nachhaltig sein“, weiß Leo Kirchmaier, Geschäftsführer vom NÖ Teichwirteverband, der gemeinsam mit Moderator Jakob Glanzner durch den genussvollen Abend führte.

Ein Abend im Zeichen des Karpfens

Als eines der Highlights des erarbeiteten Konzepts gilt die Karpfen-Gala, die am vergangenen Donnerstagabend unter dem Motto „Eine Genusssymphonie des Karpfens“ in Gmünd stattfand. Bei der Veranstaltung wurden nicht nur die vielen unterschiedlichen Zubereitungsarten von Karpfen aufgezeigt, sondern auch die Teichwirtschaft und die Menschen dahinter (Teichwirte) vorgestellt und die Bedeutung für Österreich seitens Versorgung, Landschaftsbild, Tradition und Zukunft thematisiert.

Das Menü lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen: Es bestand aus einem Couvert mit Karpfenaufstrich, einem Waldviertler Karpfen-Avocado-Tartare mit Wachtelei und Rucola, violetter Erdäpfelsuppe mit Waldviertler Karpfennockerl und Leinöl, einem gedämpften Karpfensteak mit Karotten-Zucchini-Gemüse und Nussbutter, einer gebackenen Karpfenmilch im Tempura-Teig mit Bandnudeln in Oberssoße und Heidelbeer-Sorbet mit Karpfen-Kaviar und Minze.

Doch nicht nur mit herrlichem Geschmack punktet der Karpfen, auch die Gesundheit profitiert davon. „Der Karpfen bietet nicht nur vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten, sondern ist auch ernährungsphysiologisch sehr bedeutsam. Entgegen der weitverbreiteten Meinung ist Karpfen kein fetter Fisch, sondern bietet mit sehr hochwertigen Omega-Fettsäuren die ideale Basis für eine ausgewogene und gesunde Ernährung“ erklärt die Ernährungsexpertin Katrin Fischer.

Den Studierenden machte das Projekt in den letzten beiden Jahren jedenfalls großen Spaß. „Das Thema Nachhaltigkeit hat mich schon immer interessiert. Im Zuge meines Studiums hatte ich mit diesem realen Projekt die Möglichkeit, mein erworbenes Wissen des Bachelorstudiums in die Praxis umzusetzen und damit österreichweit etwas zu bewegen. Die praxisnahe Ausbildung ist hier einzigartig, weshalb ich auch mein Masterstudium an der Fachhochschule Wiener Neustadt anschließe und mich weiterhin auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien fokussieren möchte“, so der Studierende Fabian Traisch.

Gemütlich ließen die Gäste den Abend ausklingen – und gingen mit einem festen Vorsatz für die Zukunft nach Hause: „In Zukunft kommt bei uns sicher öfter Karpfen auf den Teller!“

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 440 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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