Aussendung vom 17.05.2019

Kann Digitalisierung die regionale Landwirtschaft retten?

Kann die Digitalisierung die regionale Landwirtschaft retten?

Kann die Digitalisierung die regionale Landwirtschaft retten?

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Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind zwei Megatrends, die Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend verändern werden. Während beide umfangreich diskutiert werden, bleibt die Schnittmenge dieser Bereiche weitgehend unerforschtes Gebiet. Die Vortragsreihe „Talking Digital“ an der FH Wiener Neustadt macht das zukunftsträchtige Themengebiet „Digitalisierung für Nachhaltigkeit?“ daher zum Gegenstand belebender Diskussionen mit zahlreichen ExpertInnen aus Wirtschaft und Forschung. Am Donnerstag, den 23. Mai geht es um die Frage, welche Chancen die Digitalisierung für lokale und regionale Landwirtschaft bieten kann.

Wiener Neustadt, 17. Mai - Digitalisierung bietet sowohl Chancen als auch Herausforderungen für eine nachhaltige Wirtschaft und Gesellschaft. Digitale Technologien und künstliche Intelligenz können Unternehmen dabei unterstützen, ihren ökologischen Fußabdruck zu messen und Ressourceneffizienz zu steigern. Sie haben auch das Potenzial, Innovationen, die Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltigere Produktions- und Konsumpraktiken zu unterstützen. Gleichzeitig bringt die Digitalisierung allerdings neue ökologische und soziale Herausforderungen mit sich. In der Open Lecture soll daher einer entscheidenden Frage nachgegangen werden: Kann Digitalisierung eine regionale Lebensmittelproduktion und nachhaltigen Konsum fördern?
 
Dr. Karin Dobernig, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Wirtschaft unterstreicht, wie wichtig es ist, Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen: „Der digitale Wandel in all seinen Facetten ist längst zu einer gesellschaftlichen Tatsache geworden. In der Diskussion darüber, wie sich Digitalisierungsprozesse auf ökologische und soziale Fragen auswirken, stehen wir allerdings erst am Anfang. Mit der Open Lecture Series wollen wir Gedanken der Nachhaltigkeit im Kontext der Digitalisierung verankern, Chancen für Innovationen aufzeigen aber auch neue Herausforderungen kritisch reflektieren. Wir möchten damit der Vielschichtigkeit und gesellschaftlichen Bedeutung der beiden Themen gerecht werden.“
 
Digitalisierung und Regionalentwicklung? Es ist möglich!
 
Theresa Imre, Gründerin des ersten digitalen Bauernmarktes „markta.at“ wird in der Open Lecture am 23. Mai über Risiken und Chancen der Digitalisierung für die regionale Landwirtschaft sprechen. markta.at ist eine Online-Plattform, auf der Kleinbauern und lokale Produzenten ihre Produkte auf digitalen Marktständen anbieten können. Vor allem städtische KonsumentInnen erhalten so eine schnelle Übersicht zu regionalen Lebensmitteln und können diese direkt bei den Bauern bestellen und nach Hause geliefert bekommen. Das Unternehmen ist damit ein Vorzeigebeispiel dafür, wie durch Digitalisierung Regionalentwicklung, Förderung von Kleinbauern, Zugang zu regionalen Produkten und die Zusammenführung von Lebensmittelproduktion und –konsum passieren kann.
 
"Talking Digital" ist eine jährlich stattfindende Open Lecture Series an der Fakultät Wirtschaft der FH Wiener Neustadt. Sie lädt renommierte ExpertInnen und kreative DenkerInnen aus der Wirtschaft, Forschung und Beratung ein, ihre Perspektiven darüber auszutauschen, wie die Digitalisierung die Gesellschaft der Gegenwart und Zukunft prägen wird. Im Rahmen der diesjährigen Reihe gab es bereits Veranstaltungen zu den Themen „Smart Cities“ sowie „Blockchain und die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs)“.
 
Facts:
Open Lecture: Can digitalization save our local farms?
Donnerstag, 23. Mai 2019, 17:00 Uhr
FH Wiener Neustadt, Campus 1 / Study Room

Link zur Anmeldung: fhwn.ac.at/talkingdigital
 
Die Open Lecture wird in englischer Sprache durchgeführt.

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 440 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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