Aussendung vom 16.01.2020

Erfolgreicher Abschluss der Industrieprojekte an der FHWN: Unternehmen hochzufrieden

Erfolgreicher Abschluss der Industrieprojekte an der FHWN: Unternehmen hochzufrieden

Die angehenden Wirtschaftsingenieure Felix Führinger, Ahmed Mohamed und Samir Touati bei der Präsentation ihres Ergebnisses bei "Maplan" in Kottingbrunn. Werksleiter Oswald Steinbauer (1. von links), Dominic Schneider (Head of Operational Excellence, 2.v.r) und Josef Markon (r.) waren überaus zufrieden mit dem gelungenen Projekt.

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Im zu Ende gehenden fünften Semester des Bachelor-Studiengangs „Wirtschaftsingenieur“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt stand ein Industrieprojekt auf dem Stundenplan. 14 Unternehmen aus der Region stellten den Studierenden dafür zu Beginn des Semesters konkrete Aufgaben, die innerhalb eines Semesters in kleinen Gruppen zu dritt oder zu viert zu bearbeiten waren. Jetzt wurden die überaus positiven Ergebnisse der Industrieprojekte den Kooperationspartner*innen präsentiert.

Wiener Neustadt, 17. Jänner 2020 – Ob die Erstellung einer Wertstromanalyse, das Aufsetzen einer Funktionskostenrechnung inklusive Qualitätsfunktionendarstellung für den Prototyp eines 3D-Druckers für Kaffeeschaum oder die Umsetzung einer App als Spielzeug mit Trainingsfunktionen für Hunde – die Aufgaben, denen sich die Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Wirtschaftsingenieur“ im vergangenen Semester stellten, hatten es in sich. Ganz im Zeichen der praxisnahen Ausbildung waren die Studierenden mit Herausforderungen konfrontiert, die auch im späteren Berufsleben jederzeit im Arbeitsalltag auf sie warten könnten.

Studiengangsleiter Jakob Kühnen zeigte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen: „Die Studierenden haben mit ihren Industrieprojekten gezeigt, dass sie auf Kundenbedürfnisse eingehen und dafür Lösungen entwickeln können. Durch die Zusammenarbeit mit den Industrieunternehmen konnten wichtige praktische Erfahrungen gesammelt werden. In den äußerst vielfältigen Projekten und Aufgabenstellungen kommen die Stärken des Studiums voll zur Geltung. Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen sind einfach echte Allrounder, mit ausgeprägtem Verständnis der technischen Zusammenhänge einerseits und dem nötigen wirtschaftlichen Know-how andererseits.“

Zufriedende Kooperationspartner

Echte Allrounder brauchte es auch für die Entwicklung eines „smarten“ Abfalleimers für die GWWN GmbH, die Optimierung und Automatisierung eines Verpackungsprozesses für die Rosenfellner Mühle oder die Erstellung einer Gemeinwohl-Bilanz für die Schiebel Antriebstechnik GmbH. Für die Firma „MAPLAN“, die im Jahr 2016 die Produktionsart von Standplatzfertigung auf Linienfertigung umgestellt und dadurch die Durchlaufzeit in der Montage um 40% reduzieren konnte, analysierten Studierende die an die Montage angrenzenden Prozesse und trennten wertschöpfende von nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten. Im Rahmen des Industrieprojekts wurden dafür verschiedene Prozesse von einer Gruppe Studierender begleitet, auf Einsparung sowie Aufwand hin untersucht und anhand einer Portfolio-Technik bewertet.

Dominic Schneider, Head of Operational Excellence von „MAPLAN“ und selbst Absolvent der Fachhochschule ist von den Resultaten des Projekts begeistert: „Einige der Verbesserungsvorschläge befinden sich bereits in der Umsetzung bzw. werden demnächst priorisiert und eingesteuert. Der Detaillierungsgrad der Ergebnisse hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Die Ziele wurden zu 100% erfüllt. Im nächsten Jahr stehen wir gerne wieder als Projektpartner zur Verfügung!“

Vom Studierenden zum neuen Mitarbeiter

Auch alle weiteren Unternehmen konnten über die Zusammenarbeit sehr viel Positives berichten. Die „TenglerGluttig Consulting GmbH“ nutzte das Projekt sogar gleich zur Rekrutierung eines neuen Mitarbeiters. „Das Industrieprojekt war ein voller Erfolg! Darüber hinaus freut es mich, dass wir im Zuge dessen ein Team-Mitglied auch als neuen Mitarbeiter in meiner Firma gewinnen konnten“, so Geschäftsführer Gregor Gluttig.

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 39* Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 440 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.
 
*vorbehaltlich der Akkreditierung der AQ Austria


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Die angehenden Wirtschaftsingenieure Felix Führinger, Ahmed Mohamed und Samir Touati bei der Präsentation ihres Ergebnisses bei "Maplan" in Kottingbrunn. Werksleiter Oswald Steinbauer (1. von links), Dominic Schneider (Head of Operational Excellence, 2.v.r) und Josef Markon (r.) waren überaus zufrieden mit dem gelungenen Projekt.

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