Aussendung vom 02.06.2020

Helpsole: Gründung und sechsstellige Förderung als neue Meilensteine

Helpsole: Gründung und sechsstellige Förderung als neue Meilensteine

Das Gründungsteam von "Helpsole" direkt nach der Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrags

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Als im März die ersten Ausgangsbeschränkungen in Österreich verkündet wurden, begann für einen Großteil der Unternehmen in Österreich eine extrem schwierige Zeit. Das wirtschaftliche Treiben wurde für mehrere Wochen auf ein Minimum heruntergefahren. Doch mitten in der Krise gelang dem StartUp „Helpsole“ von Studierenden der Fachhochschule Wiener Neustadt ein erneuter Durchbruch: Nach dem Gewinn mehrerer Wettbewerbe und einem überzeugenden Auftritt in der PULS 4-Show “2 Minuten 2 Millionen” darf sich das Team nun über die offizielle Gründung und eine sechsstellige Förderungssumme der FFG freuen.



Wiener Neustadt, 2. Juni 2020 – Dass „Helpsole“ nicht nur über eine innovative und extrem spannende Idee verfügt, sondern mit dem Produkt auch eine echte Chance hat, das Leben vieler Parkinson-Patientinnen und –Patienten zu verändern, war schnell klar. Die smarte Schuheinlage, die ihren Trägerinnen und Trägern helfen soll, sich möglichst sturzfrei im Alltag fortzubewegen, spielt vor Allem beim Auftreten des Symptoms „Freezing“ eine entscheidende Rolle. „Freezing“ ist das häufigste Symptom von Parkinson, das zu einem plötzlichen Erstarren der Patientinnen und Patienten in unterschiedlichsten Alltagssituationen führt. In diesem Moment kann ein externer Reiz, welcher unterhalb der Hüfte gesetzt wird, helfen, „Freezing“ zu überwinden. Genau diesen Reiz sendet „Helpsole“ aus.

Wichtige FFG-Förderung

Um die herausfordernde Aufgabe, einen Prototyp zu entwickeln und der Markteinführung Schritt für Schritt näher zu kommen, meistern zu können, war und ist „Helpsole“ natürlich auf Kapital angewiesen – umso größer ist die Freude über eine Förderung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die dem Team Ende März zugesagt wurde. Eine mittlere sechsstellige Summe ermöglicht es, die nächsten anderthalb Jahre ausfinanziert durchzustarten. Dem Team rund um CEO Ines Nechi war klar: Jetzt kann man richtig loslegen!

Um den Prototyping-Prozess schneller voranzutreiben, wurde auch das Entwicklerteam aufgestockt. Das Unternehmen, das seit dem ersten Tag auf die Unterstützung des StartUp Centers der FH Wiener Neustadt zählen kann, besteht mittlerweile aus einem achtköpfigen Team mit insgesamt über 40 Jahren Erfahrung in den Bereichen Software- und Hardwareentwicklung, Regulatory Affairs, Projektmanagement, Marketing und Sales und Leadership. Die Entwicklung des Prototyps erfolgt nach wie vor im „Home Office“. „Wir sind aber zuversichtlich, dass wir schon Ende dieses Jahres die Möglichkeit haben werden, eine erste klinische Studie zu beginnen“, gibt sich Nechi optimistisch.


Gründung mitten in der Krise

Neben der Entwicklung des Produkts gab es für die Studierenden der Fachhochschule Wiener Neustadt aber noch einen weiteren Meilenstein zu erreichen: Die offizielle Gründung des Unternehmens. Dass eine Unternehmensgründung unter normalen Umständen langwierig ist, ist allseits bekannt. Komplexer wird dieses Unterfangen, wenn Ausgangsbeschränkungen der Regierung dazu führen, dass Anwälte und Kanzleien vorübergehend im Home Office arbeiten sollen. „Die vielen Meetings zum Gesellschaftsvertrag haben wir daher via Videokonferenz-Tools geführt. Definitiv etwas umständlich und manchmal mühsam, aber trotzdem zielführend“, erzählt CMO Philipp Lederle. In der letzten April-Woche war es dann aber so weit: Unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen und mit Mund-Nasen-Schutz erfolgte die Unterzeichnung des Gründungspapiers – die „Lellis GmbH“ wurde offiziell aus der Taufe gehoben. Kamillus von Lellis ist der Schutzpatron für Patientinnen und Patienten beziehungsweise für Ärzte und Krankenschwestern.


Durch Crowdfunding zum „Helpsoler“ werden

Auch private Unterstützerinnen und Unterstützer können Teil der Erfolgsgeschichte von „Helpsole“ werden - seit Februar läuft eine Crowdfunding Kampagne auf "Startnext" , die aufgrund der aktuellen Situation verlängert wurde. Motivierte Investorinnen und Investoren können mit kleinen bis mittleren Beträgen einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Prototyps leisten. Im Gegenzug kann das Produkt vorbestellt oder gespendet oder gebrandete Goodies erworben werden. Bei der Kampagne handelt es sich um eine so genannte “Hop oder Drop” Kampagne, wenn das Funding Ziel nicht erreicht wird, werden die Beträge wieder zurückbezahlt und das Unternehmen geht leer aus. „Wir bekommen glücklicherweise sehr viele Spenden und auch Anfragen von Parkinson-Patientinnen und –Patienten, Neurologen und Leuten, die an dieses Produkt glauben. Für einige Helpsoler haben wir aber noch Platz“, verrät Lederle. Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis 1. Juli 2020 und ist unter der Website https://www.startnext.com/helpsole erreichbar.
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