Aussendung vom 27.10.2026

FH Wiener Neustadt und Sta. Christiana Frohsdorf stärken Bildungszusammenarbeit

Bildungspartnerschaft zwischen FH Wiener Neustadt und Sta. Christiana Frohsdorf © Gemeinde Lanzenkirchen / HÜBL

(v.l.n.r.) Alexander Kucera, Schulleiter der Sta. Christiana Frohsdorf, Bernhard Karnthaler, Bürgermeister der Marktgemeinde Lanzenkirchen, Theresa Hofbauer, Verantwortliche des Schulmarketing der FHWN sowie Heinz Kerschbaumer von der Bildungsdirektorion Niederösterreich

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Die FH Wiener Neustadt und Sta. Christiana Frohsdorf in Lanzenkirchen gehen gemeinsame Wege in der Bildungsarbeit. Eine neue Exzellenz-Partnerschaft ermöglicht Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in die Hochschulwelt und unterstützt sie bei ihrer Ausbildungs- und Studienorientierung.


Wiener Neustadt, 27. Oktober 2026 – Wie geht es nach der Schule weiter und welche Möglichkeiten bietet ein Studium? Um Jugendliche frühzeitig bei diesen Fragen zu unterstützen, haben die FH Wiener Neustadt und Sta. Christiana Frohsdorf eine Partnerschaft geschlossen.

„Welche Möglichkeiten ein Studium bietet, lässt sich am besten durch persönliche Erfahrungen und praktische Einblicke vermitteln. Mit unseren Schulkooperationen möchten wir junge Menschen dabei unterstützen, ihre Stärken zu entdecken, Perspektiven zu entwickeln und fundierte Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen. Damit übernehmen wir Verantwortung für die Bildungsentwicklung in unseren Regionen und stärken die Verbindung zwischen Schule und Hochschule“, erklären Axel Schneeberger und Violeta Kaličanin, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt.

Hochschulluft schnuppern

Die FH Wiener Neustadt und Sta. Christiana Frohsdorf stehen bereits seit vielen Jahren im Austausch. Auch unter den Studienbewerberinnen und -bewerbern der FH Wiener Neustadt finden sich immer wieder Schülerinnen und Schüler der Bildungseinrichtung. Mit der Partnerschaft soll diese bestehende Verbindung weiter gestärkt werden. Die Kooperation umfasst alle drei Ausbildungsbereiche am Standort Lanzenkirchen: die Bildungsanstalt und das Kolleg für Elementarpädagogik, die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe sowie die Bildungsanstalt für Sozialpädagogik.

Im Rahmen der Partnerschaft erhalten Schülerinnen und Schüler etwa die Möglichkeit, die FHWN bei themenspezifischen Workshops sowie Campus- und Laborbesichtigungen näher kennenzulernen. Dabei können sie Einblicke in unterschiedliche Fachbereiche gewinnen, Studienangebote entdecken und sich mit dem Hochschulalltag vertraut machen. Ergänzend sind Informationsveranstaltungen direkt an der Schule vorgesehen, bei denen sich die Jugendlichen über Studienmöglichkeiten informieren können.

„Als Direktor erlebe ich jedes Jahr, wie viele unserer Schülerinnen und Schüler mit der Frage ringen, wie es nach der Matura weitergeht. Manche wissen genau, wohin sie wollen, andere trauen sich ein Studium zum Beispiel gar nicht erst zu. Mir ist wichtig, dass sie sich nicht aus dem Bauch heraus oder aus Unsicherheit entscheiden, sondern aus eigener Erfahrung. Ich freue mich sehr, dass uns die FH Wiener Neustadt dabei als Partner begleitet, und auch darüber, dass unsere Lehrkräfte vom Austausch mit der FH profitieren werden“, freut sich Schulleiter Alexander Kucera.

Bildungschancen in der Region stärken

Neben der Studienorientierung soll die Partnerschaft auch den fachlichen Austausch zwischen Schule und Hochschule fördern. Gemeinsame Aktivitäten und der Zugang zu Weiterbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte sollen die Zusammenarbeit künftig weiter stärken.

Auch aus Sicht der Marktgemeinde Lanzenkirchen ist die Kooperation ein wichtiger Beitrag zur regionalen Bildungslandschaft: „Bildung ist eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft unserer Region. Mit der Sta. Christiana Frohsdorf haben wir einen bedeutenden Schulstandort in Lanzenkirchen, und die FH Wiener Neustadt ist ein starker regionaler Partner, der jungen Menschen vielfältige Perspektiven eröffnet. Wenn Schule und Hochschule zusammenarbeiten, profitieren vor allem unsere Jugendlichen. Solche Kooperationen zeigen, was möglich ist, wenn man über Institutions- und Gemeindegrenzen hinweg an einem Strang zieht. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diese Zusammenarbeit ermöglichen und damit den Bildungsstandort unserer Region nachhaltig stärken“, so Bürgermeister Bernhard Karnthaler abschließend.


 Die Fachhochschule Wiener Neustadt
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 5.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Die FH Wiener Neustadt verfügt über ein eigenes, preisgekröntes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit. Die FHI (Fachhochschul-Immobiliengesellschaft der FHWN) realisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Leuchtturm-Projekte auf internationalem Top-Level, wie den Bau des Hauses der Digitalisierung am Biotech Campus Tulln, den City Campus Wiener Neustadt oder sämtliche Campuserweiterungen. Der Campus Wieselburg gilt als Hotspot für Nachhaltigkeit, Sustainable Innovation und als Zentrum für Marketing und Consumer Science. Ein Ort, der Digitalisierung & Landwirtschaft optimal vereint ist der Campus Francisco Josephinum in Wieselburg, wo der in Österreich einzigartige Bachelor-Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming angeboten wird. Der Biotech-Campus Tulln etabliert sich zunehmend als zentrale Anlaufstelle in Sachen Forschung, Innovation und Digitalisierung. 

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Bildungspartnerschaft zwischen FH Wiener Neustadt und Sta. Christiana Frohsdorf
7 814 x 5 212 © Gemeinde Lanzenkirchen / HÜBL


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