Aussendung vom 19.10.2026

FH Wiener Neustadt übernimmt Vorsitz der 13. NÖ Hochschulkonferenz

NÖ Hochschulkonferenz © FHWN

Die 13. Sitzung der NÖ Hochschulkonferenz fand diesmal im Innovation Lab der FH Wiener Neustadt statt.

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Die FH Wiener Neustadt übernimmt den Vorsitz der Niederösterreichischen Hochschulkonferenz und möchte die Zusammenarbeit der heimischen Hochschulen weiter stärken. Bei einem Treffen an der FH Wiener Neustadt tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter über hochschulübergreifende Kooperationen sowie Initiativen im Bereich Wissens- und Technologietransfer aus.


Wiener Neustadt, 19. Oktober 2026 – Die FH Wiener Neustadt übernimmt den jährlich wechselnden Vorsitz der Niederösterreichischen Hochschulkonferenz und damit eine wichtige Rolle bei der Vernetzung der heimischen Hochschulen. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung hochschulübergreifender Kooperationen und der gemeinsame Beitrag zur Weiterentwicklung des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Niederösterreich.

Die NÖ Hochschulkonferenz vereint 15 Hochschulen unterschiedlicher Ausrichtungen und dient als Plattform für den regelmäßigen Austausch, die Abstimmung gemeinsamer Interessen und die Entwicklung hochschulübergreifender Projekte. Ziel ist es, Synergien zu nutzen, die Zusammenarbeit zu intensivieren und den Hochschulstandort Niederösterreich national wie international weiter zu stärken.

„Die Stärke des Hochschulstandorts Niederösterreich liegt in der Vielfalt seiner Hochschulen und darin, was wir gemeinsam daraus machen. Gerade Fachhochschulen leisten mit ihrer engen Verbindung von wissenschaftlicher Qualität und gelebter Praxis einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Region. Sie bilden Fachkräfte aus, greifen aktuelle Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft auf und entwickeln gemeinsam mit ihren Partnern konkrete Lösungen. Als FH Wiener Neustadt sind wir seit mehr als 30 Jahren fest in den Regionen verwurzelt und wissen, wie wichtig starke Netzwerke sind. Mit dem Vorsitz möchten wir unsere Erfahrungen einbringen und gemeinsam die Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz Niederösterreichs stärken“, betonen Axel Schneeberger und Violeta Kaličanin, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt.

Gemeinsam Innovationen vorantreiben

Ein zentrales Thema des Treffens war die hochschulübergreifende Zusammenarbeit im Wissens- und Technologietransfer. Am Beispiel des Transferforums NÖ sowie verschiedener Start-up- und Spin-off-Initiativen wurde thematisiert, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis gelangen und Innovationen fördern können. Auch die FH Wiener Neustadt verbindet hohe wissenschaftliche Qualität mit unmittelbarem Praxisbezug, etwa durch ihren Forschungs- und Innovationsknotenpunkt für Kleinsatelliten und Satellitennetzwerke (SSRN).

Starker Hochschulstandort Niederösterreich

Als Gastgeber des Treffens präsentierte die FH Wiener Neustadt auch ihre Entwicklung und ihr vielfältiges Studienangebot. Seit der Gründung 1994 als erste Fachhochschule Österreichs hat sie sich zur größten Fachhochschule Niederösterreichs entwickelt. Heute studieren mehr als 5.000 Menschen an den drei Standorten Wiener Neustadt, Wieselburg und Tulln. Mit über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Hochschule zudem ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.

Neben der Rolle als Bildungs- und Forschungseinrichtung versteht sich die Hochschule als Partner für Wirtschaft, Industrie und öffentliche Institutionen. Die enge Verbindung von Studium, anwendungsorientierter Forschung und Praxis bildet dabei die Grundlage, um aktuelle Herausforderungen aufzugreifen und innovative Lösungen zu entwickeln. Diese Erfahrung möchte die Hochschule auch in den Vorsitz der NÖ Hochschulkonferenz einbringen und die gemeinsame Weiterentwicklung des Hochschulstandorts Niederösterreich unterstützen.

Weitere Informationen zur NÖ Hochschulkonferenz und den beteiligten Hochschulen gibt es unter www.noe-hochschulkonferenz.at.


 Die Fachhochschule Wiener Neustadt
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 5.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Die FH Wiener Neustadt verfügt über ein eigenes, preisgekröntes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit. Die FHI (Fachhochschul-Immobiliengesellschaft der FHWN) realisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Leuchtturm-Projekte auf internationalem Top-Level, wie den Bau des Hauses der Digitalisierung am Biotech Campus Tulln, den City Campus Wiener Neustadt oder sämtliche Campuserweiterungen. Der Campus Wieselburg gilt als Hotspot für Nachhaltigkeit, Sustainable Innovation und als Zentrum für Marketing und Consumer Science. Ein Ort, der Digitalisierung & Landwirtschaft optimal vereint ist der Campus Francisco Josephinum in Wieselburg, wo der in Österreich einzigartige Bachelor-Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming angeboten wird. Der Biotech-Campus Tulln etabliert sich zunehmend als zentrale Anlaufstelle in Sachen Forschung, Innovation und Digitalisierung. 

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