Aussendung vom 24.04.2026

FH Wiener Neustadt stärkt Gemeinden mit neuen Weiterbildungsformaten

Kommunalwirtschaftsforum in Krems an der Donau © FHWN

(v.l.n.r.) Christoph Valenta (FHWN), Vertreterin des Kommunalverlags, Michael Zimper (Geschäftsführer Kommunalverlag), Axel Schneeberger (Geschäftsführer FHWN) und Jörg Gesslbauer (FHWN)

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Die Fachhochschule Wiener Neustadt entwickelt gemeinsam mit dem Österreichischen Kommunalverlag und dem Gemeindebund neue Micro-Learning-Angebote über den Kommunal-Campus. Ziel ist es, Mitarbeitende in Gemeinden praxisnah weiterzubilden, Wissensmanagement zu stärken und die Resilienz gegenüber Herausforderungen wie Fachkräftemangel zu erhöhen.


Wiener Neustadt, 24. April 2026 – Ob Digitalisierung, neue Aufgabenfelder oder steigende Anforderungen: Gemeinden stehen vor einem tiefgreifenden Wandel. „Als größte Fachhochschule Niederösterreichs sehen wir es als unseren Auftrag, Wissen dorthin zu bringen, wo es konkret gebraucht wird“, betont Axel Schneeberger, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt. Die Hochschule kooperiert daher mit dem Österreichischen Kommunalverlag und dem Gemeindebund, um das Wissensmanagement in Österreichs Gemeinden gezielt zu stärken.

Im Zentrum der Kooperation steht der Kommunal-Campus, eine vom Kommunalverlag angebotene digitale Plattform, über die Gemeinden österreichweit ihr Wissen organisieren, sichern und weiterentwickeln können. Als Hochschulpartner bringt die FH Wiener Neustadt ihre Expertise in der Entwicklung bedarfsorientierter Weiterbildungsformate ein und positioniert sich dabei als zentraler Ansprechpartner für Weiterbildungskooperationen im kommunalen Bereich.

Micro-Learning für die kommunale Praxis

Über den Kommunal-Campus stellt die Hochschule Micro-Learning-Angebote in Form von Micro-Credentials bereit. Diese ermöglichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Gemeinden eine flexible, praxisnahe Weiterbildung auf Hochschulniveau – online und on demand.

Zum Start umfasst das Angebot Themen wie KI-Kompetenz für Gemeindebedienstete, Kreislaufwirtschaft in Gemeinden, Kommunikation im Gemeindealltag sowie Konfliktmanagement und Selbstkompetenz. Weitere Inhalte sollen laufend entsprechend den Bedürfnissen der Kommunen ergänzt werden.

Beitrag zur Resilienz in Gemeinden

Ziel der Kooperation ist es, Gemeinden dabei zu unterstützen, Wissen langfristig zu sichern und Kompetenzen gezielt aufzubauen. Gerade durch Personalwechsel und Pensionierungen geht in vielen Gemeinden wertvolles Erfahrungswissen verloren – ein Risiko, das durch strukturiertes Wissensmanagement aktiv adressiert werden kann. „Mit unseren Weiterbildungsangeboten leisten wir einen konkreten Beitrag dazu, die Resilienz von Gemeinden zu erhöhen und ihre Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern“, so Schneeberger.

Vorgestellt wurde das Konzept unter anderem im Rahmen des diesjährigen Kommunalwirtschaftsforums. Dort präsentierten Axel Schneeberger sowie Jörg Gesslbauer und Christoph Valenta aus dem Qualitäts- und Wissensmanagement der FH Wiener Neustadt die Initiative und gaben Einblicke in die geplanten Ansätze rund um Wissensmanagement in Gemeinden.

Michael Zimper, Geschäftsführer des Kommunalverlags, erklärt: „Der Kommunal-Campus wurde entwickelt, weil Wissensabfluss durch Pensionierungen und Personalwechsel kein abstraktes Risiko ist – er passiert gerade, in hunderten österreichischen Gemeinden. Gemeinden brauchen eine Infrastruktur, die Wissen nicht nur vermittelt, sondern dauerhaft sichert. Mit der FH Wiener Neustadt haben wir nun einen Partner, der Weiterbildung auf Hochschulniveau direkt in diese Infrastruktur bringt – praxisnah, zertifiziert und ohne Reisetag.”


Die Fachhochschule Wiener Neustadt
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.500 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Die FH Wiener Neustadt verfügt über ein eigenes, preisgekröntes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit. Die FHI (Fachhochschul-Immobiliengesellschaft der FHWN) realisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Leuchtturm-Projekte auf internationalem Top-Level, wie den Bau des Hauses der Digitalisierung am Biotech Campus Tulln, den City Campus Wiener Neustadt oder sämtliche Campuserweiterungen. Der Campus Wieselburg gilt als Hotspot für Nachhaltigkeit, Sustainable Innovation und als Zentrum für Marketing und Consumer Science. Der Biotech-Campus Tulln etabliert sich zunehmend als zentrale Anlaufstelle in Sachen Forschung, Innovation und Digitalisierung. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Eröffnung des Innovation Labs in Wiener Neustadt und die Implementierung des Instituts für Nachhaltigkeit wesentliche Meilensteine im Ausbau der FHWN sowie des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.

fhwn.ac.at

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Kommunalwirtschaftsforum in Krems an der Donau
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FHWN-Geschäftsführer Axel Schneeberger mit Michael Zimper, Geschäftsführer des Kommunalverlags
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Kommunalwirtschaftsforum in Krems an der Donau
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Kommunalwirtschaftsforum in Krems an der Donau
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Michelle Steiner
Michelle Steiner, MA

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