Aussendung vom 28.10.2026

20 Jahre Biomedizinische Analytik im Zeichen des Fortschritts

Biomedizinische Analytik an der FHWN © FHWN

Seit 20 Jahren bereitet die FH Wiener Neustadt Studierende mit fundierter Laborpraxis und wissenschaftlichem Know-how auf die Anforderungen der Berufswelt vor.

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Biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur modernen Gesundheitsversorgung. Neue Technologien verändern das Berufsfeld und stellen neue Anforderungen an die Ausbildung. Seit 20 Jahren bereitet die FH Wiener Neustadt Studierende mit fundierter Laborpraxis und wissenschaftlichem Know-how darauf vor.


Wiener Neustadt, 28. Oktober 2026 – Ob bei der Untersuchung von Blutproben, der Erkennung von Krankheitserregern oder der Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren: Biomedizinische Analytikerinnen und Analytiker arbeiten häufig abseits der öffentlichen Wahrnehmung und übernehmen dabei zentrale Aufgaben in der modernen Medizin. Wie sich das Berufsbild und die Ausbildung verändert haben, zeigt der Bachelorstudiengang Biomedizinische Analytik der FH Wiener Neustadt, der heuer sein 20-jähriges Bestehen feiert.

„Neben einer fundierten praktischen Ausbildung haben wissenschaftliches Arbeiten, Digitalisierung, Datenkompetenz und die kritische Bewertung von Methoden und Ergebnissen deutlich an Bedeutung gewonnen. Unser Anspruch ist daher, den Studierenden nicht nur aktuelles Fachwissen zu vermitteln, sondern sie auf ein Berufsfeld vorzubereiten, das sich auch in Zukunft dynamisch weiterentwickeln wird“, erklärt Thomas Pekar, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs Biomedizinische Analytik an der FH Wiener Neustadt.

Den Krankheiten auf der Spur

Seit dem Start des Studiengangs im Jahr 2006 haben sich die diagnostischen Möglichkeiten erheblich weiterentwickelt. Moderne Analyseverfahren, digitale Anwendungen und die zunehmende Bedeutung medizinischer Daten stellen neue Anforderungen an die Fachkräfte. Entsprechend wurde auch das Curriculum an der FH Wiener Neustadt mehrfach überarbeitet und die Laborinfrastruktur kontinuierlich modernisiert. Ein Beispiel ist ein digital vernetzter Mikroskopiersaal, in dem Studierende mikroskopische Aufnahmen gemeinsam analysieren und Befunde in Echtzeit vergleichen können.

Auch die Forschung ist fest im Studium verankert: Alle Studierenden sind in den letzten beiden Semestern aktiv in reale Forschungsprojekte eingebunden und bearbeiten dabei konkrete wissenschaftliche Fragestellungen. Viele dieser Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit externen Praxis- und Forschungspartnern, zunehmend werden auch hochschulinterne Forschungsaktivitäten eingebunden.

Zwei Standorte, gemeinsame Stärken

Heute wird der Bachelorstudiengang sowohl in Wiener Neustadt als auch am Biotech Campus Tulln angeboten. Die beiden Standorte ermöglichen eine regional verankerte Ausbildung und stärken die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen aus Praxis und Forschung. Auch die mittlerweile mehreren hundert Absolventinnen und Absolventen sind Teil dieses gewachsenen Netzwerks. Viele von ihnen sind heute selbst wichtige Partnerinnen und Partner der Hochschule in Praxis, Forschung und Lehre. Das gemeinsame Lehrendenteam gewährleistet standortübergreifend einheitliche Qualitäts- und Kompetenzstandards.

Gut gerüstet für die Medizin von morgen

Mit Blick auf die kommenden Jahre sieht Pekar vor allem in der Digitalisierung, Automatisierung und Künstlichen Intelligenz große Veränderungen für das Berufsfeld. Umso wichtiger sei es, Studierende nicht nur mit neuen Technologien vertraut zu machen, sondern auch ihre Fähigkeit zur kritischen und verantwortungsvollen Anwendung zu stärken.

„Unsere Absolventinnen und Absolventen sind auch über die Grenzen Niederösterreichs hinaus für ihre solide praktische Ausbildung bekannt – diese Stärke möchte ich unbedingt erhalten und mit wissenschaftlicher Urteilsfähigkeit, Datenkompetenz und neuen technologischen Kompetenzen verbinden. Mein Ziel ist, dass wir auch künftig Menschen ausbilden, die fachlich sicher handeln und gleichzeitig die Weiterentwicklung ihres Berufsfeldes aktiv mitgestalten können“, betont Pekar abschließend.


 Die Fachhochschule Wiener Neustadt
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 5.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Die FH Wiener Neustadt verfügt über ein eigenes, preisgekröntes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit. Die FHI (Fachhochschul-Immobiliengesellschaft der FHWN) realisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Leuchtturm-Projekte auf internationalem Top-Level, wie den Bau des Hauses der Digitalisierung am Biotech Campus Tulln, den City Campus Wiener Neustadt oder sämtliche Campuserweiterungen. Der Campus Wieselburg gilt als Hotspot für Nachhaltigkeit, Sustainable Innovation und als Zentrum für Marketing und Consumer Science. Ein Ort, der Digitalisierung & Landwirtschaft optimal vereint ist der Campus Francisco Josephinum in Wieselburg, wo der in Österreich einzigartige Bachelor-Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming angeboten wird. Der Biotech-Campus Tulln etabliert sich zunehmend als zentrale Anlaufstelle in Sachen Forschung, Innovation und Digitalisierung. 

fhwn.ac.at

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