Aussendung vom 23.04.2020

Sandra Ribits-Perner ist FIT-Technikerin des Monats

Sandra Ribits-Perner ist FIT-Technikerin des Monats

Sandra Ribits-Perner ist FIT-Technikerin des Monats

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Junge Frauen, deren Talente vor allem im technischen Bereich liegen, brauchen auf ihrem Weg zur beruflichen Orientierung vor allem eines: Vorbilder. Der Verein „FIT sprungbrett“ sucht und zeichnet ebensolche Personen aus und verleiht ihnen den Titel „Technikerin des Monats“. Im April geht dieser Titel an die Fachhochschule Wiener Neustadt: Sandra Ribits-Perner aus der Fakultät Technik ist „Technikerin des Monats April 2020“.

Wiener Neustadt, 24. April 2020 – Signalwirkung nach außen, Fachexpertise, Mut für Grenzüberschreitungen und der persönliche Beitrag zur Förderung von Frauen in der Forschung – bei der Suche nach der „Technikerin des Monats“ im Rahmen von „Frauen in die Technik“ spielen viele Faktoren eine Rolle.

Im Fall von Sandra Ribits-Perner ist es vor allem ihr Werdegang, der sich beeindruckend liest: Nach ihrem Studium an der Universität Wien war sie in einem internationalen Unternehmen als Leiterin des Bereichs Logistik tätig. Die enge Verbindung von Lehre und Praxis ist eines der wichtigsten Merkmale der Fachhochschule Wiener Neustadt. Lehrende, die in ihren Fachbereichen auch in der Praxis tätig waren, können tiefe Einblicke in diese geben und die Studierenden so gut auf ihre Zukunft in Unternehmen oder Konzernen vorbereiten.

Sandra Ribits-Perner ist nun seit einem Jahr als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH Wiener Neustadt. Dort unterrichtet sie im Fachbereich Industrial Management und gibt unter anderem ihre Erfahrungen aus der Praxis an Studierende weiter. In ihrem Fachgebiet ist es vor allem wichtig, Systeme zu verstehen und einen guten Überblick zu haben. In der Logistik und im Supply Chain Management hängen viele Arbeitsschritte voneinander ab, deswegen muss jeder einzelne bedacht werden. Wenn alles funktioniert, bemerken wir gar nicht, wie viel Arbeit dahintersteckt. Aber in Krisen, wie zum Beispiel der aktuellen Corona-Pandemie, wird plötzlich klar, wie viele Prozesse klappen müssen, um sicherzustellen, dass wir alle Produkte im Supermarkt finden, oder genug Schutzkleidung in den Krankenhäusern haben.

Überrascht, aber stolz

Die Ausgezeichnete selbst war in einer ersten Reaktion zwar überrascht, aber gleichzeitig auch stolz. „Ich war und bin ziemlich überrascht über diese Auszeichnung und habe damit wirklich nicht gerechnet. Umso mehr freue ich mich aber darüber, dass ich als positives Beispiel für Frauen in der Technik dienen darf. Wenn dadurch mehr Frauen den Weg in die Technik finden, indem sie sich selbst mehr zutrauen und die Scheu vor der Technik verlieren, ist das die beste Bestätigung für unsere Arbeit und Vorbildfunktion“, so Ribits-Perner.

Auch Ingo Feinerer, Leiter der Fakultät Technik an der Fachhochschule Wiener Neustadt freut sich über die Auszeichnung für seine Mitarbeiterin. „Vorbilder wie Sandra Ribits-Perner sind wichtig für junge, technikinteressierte Mädchen und leisten einen unglaublich wertvollen Beitrag, dass wir mehr talentierte junge Frauen in die Technik bringen. An ihnen sieht die junge Generation, dass man es auch als Frau in der Technik weit bringen kann.“

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 440 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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