Aussendung vom 07.05.2026

Pflegekräfte holen Bachelor nach: Großes Interesse am DGKP Upgrade der FH Wiener Neustadt

Bachelorstudium "Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege" © Foto Tschank

Bachelorstudierende während ihrer Sponsion. Mit dabei auch Aaron Zehetbauer, diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und Absolvent des DGKP-Upgrades.

Zu dieser Aussendung gibt es: 3 Bilder

Immer mehr diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte nutzen die Möglichkeit, ihre Ausbildung in nur zwei Semestern auf Bachelor-Niveau zu erweitern. Aufgrund der starken Nachfrage wird das Programm an der Fachhochschule Wiener Neustadt ab Herbst organisatorisch weiterentwickelt: Erstmals startet eine eigene Studierendengruppe, die gezielt auf die Bedürfnisse berufstätiger Pflegepersonen ausgerichtet ist.


Wiener Neustadt, 7. Mai 2026 – Zwischen Schichtdienst, Verantwortung und hoher Belastung bleibt oft wenig Zeit für Weiterbildung. Dennoch wächst bei vielen Pflegepersonen der Wunsch, sich fachlich und akademisch weiterzuentwickeln – ohne den Bezug zur Praxis zu verlieren. Vor diesem Hintergrund bietet das DGKP Upgrade der FH Wiener Neustadt einen strukturierten und zugleich praxisnahen Weg zum Bachelorabschluss.

Diesen Herbst wird eine eigene Studierendengruppe eingerichtet, deren Lehrveranstaltungen gebündelt an ausgewählten Tagen – Montag, Dienstag und/oder Freitag – stattfinden. Damit reagiert die Hochschule gezielt auf die Bedürfnisse von Pflegepersonen, die Studium und Beruf miteinander vereinbaren möchten. „Viele unserer Studierenden sind parallel im Pflegeberuf tätig. Mit der neuen Struktur schaffen wir mehr Planbarkeit und ermöglichen eine bessere Abstimmung mit dem Berufsalltag“, betont Maria Schweighofer, Studiengangsleiterin Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege.

Akademischer Abschluss in zwei Semestern

Das DGKP Upgrade richtet sich an diplomierte Pflegepersonen der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege und ermöglicht – bei entsprechender Vorqualifikation – den direkten Einstieg ins 5. Semester. Voraussetzung ist eine Hochschulzugangsberechtigung, durch Matura oder über den Weg der beruflichen Qualifikation mit ergänzendem Vorbereitungslehrgang. Bereits absolvierte Inhalte werden angerechnet, in der Regel im Ausmaß von mindestens 120 ECTS.

Die Studiendauer beträgt zwei Semester, der Abschluss eröffnet unter anderem den Zugang zu weiterführenden Masterstudien. Bisher wurden Upgrade-Studierende in allen Lehrveranstaltungen gemeinsam mit regulären Bachelorstudierenden unterrichtet – ein Modell, das als wertvoller Austausch zwischen Praxis- und Studienerfahrung gilt. Mit der neuen Organisationsform wird dieser Austausch gezielter eingesetzt und gleichzeitig mehr Planbarkeit für berufstätige Studierende geschaffen.

Praxis & Wissenschaft im Fokus

Im Zentrum des DGKP Upgrades steht die gezielte Verbindung von pflegerischer Praxis und wissenschaftlichem Arbeiten. Studierende vertiefen ihre Kompetenzen insbesondere in Bereichen wie Evidence-Based Nursing, Public Health, personzentrierter Pflege, Clinical Assessment und pflegerischer Beratung. Ziel ist es, komplexe pflegerische Situationen fundiert zu analysieren, evidenzbasiert zu handeln und wissenschaftliche Erkenntnisse in den Berufsalltag zu integrieren.

Die hohe Nachfrage nach dem Upgrade spiegelt sich auch in den Erfahrungen der Studierenden wider. „Das Studium war für mich eine wertvolle Weiterentwicklung meines Diploms in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege. Der Fokus auf wissenschaftliches Arbeiten hat mir geholfen, mein Wissen zu vertiefen und pflegerische Konzepte kritisch zu reflektieren. Besonders bereichernd war der Austausch mit Regelstudierenden, bei dem ich meine Praxiserfahrung einbringen und neue Perspektiven kennenlernen konnte. Ich bin froh, mich für diesen Schritt entschieden zu haben – auch weil er in kurzer Zeit und in einem gut strukturierten Rahmen möglich war“, berichtet Aaron Zehetbauer, diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger und Absolvent des DGKP-Upgrades.

Bewerbungen für den Studienstart im Herbst 2026 sind weiterhin möglich. Interessierte können sich zudem im Rahmen eigener Online-Infosessions über Inhalte, Ablauf und individuelle Voraussetzungen informieren. Alle Informationen gibt es hier.


 Die Fachhochschule Wiener Neustadt
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.500 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Die FH Wiener Neustadt verfügt über ein eigenes, preisgekröntes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit. Die FHI (Fachhochschul-Immobiliengesellschaft der FHWN) realisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Leuchtturm-Projekte auf internationalem Top-Level, wie den Bau des Hauses der Digitalisierung am Biotech Campus Tulln, den City Campus Wiener Neustadt oder sämtliche Campuserweiterungen. Der Campus Wieselburg gilt als Hotspot für Nachhaltigkeit, Sustainable Innovation und als Zentrum für Marketing und Consumer Science. Ein Ort, der Digitalisierung & Landwirtschaft optimal vereint ist der Campus Francisco Josephinum in Wieselburg, wo der in Österreich einzigartige Bachelor-Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming angeboten wird. Der Biotech-Campus Tulln etabliert sich zunehmend als zentrale Anlaufstelle in Sachen Forschung, Innovation und Digitalisierung. 

fhwn.ac.at

Alle Inhalte dieser Aussendung als .zip: Sofort downloaden In die Lightbox legen

Bilder (3)

Bachelorstudium Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
4 252 x 3 071 © Foto Tschank
Praxis trifft Wissenschaft
1 200 x 800 © FHWN
FHWN-Pflegestudierende während eines Planspiels
4 000 x 3 000 © FHWN


Kontakt

Michelle Steiner
Michelle Steiner, MA

Public Relations
media@fhwn.ac.at