Aussendung vom 21.09.2026

Intensivpflege zwischen High-Tech und Menschlichkeit

16. NÖ Intensivpflegekongress © Uniklinikum Wiener Neustadt-Hochegg

v.l.n.r.: Dipl. KH-BW Christa Grosz, MBA, MBA, Pflegedirektorin Universitätsklinikum Wiener Neustadt-Hochegg, Dipl.-Ing. Franz Dinhobl, Abgeordneter zum NÖ Landtag, Mag. Bettina Koller-Resetarics, BSc, Fakultätsleitung Gesundheit FHWN, Mag. Violeta Kaličanin, Geschäftsführerin FHWN

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Die Intensivpflege wird digitaler, doch der Mensch bleibt im Mittelpunkt. Der 16. Niederösterreichische Intensivpflegekongress, veranstaltet von der FH Wiener Neustadt gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Wiener Neustadt-Hochegg, widmete sich den Chancen künstlicher Intelligenz und der Bedeutung menschlicher Kompetenz in der Pflege.


Wiener Neustadt, 21. September 2026 – Künstliche Intelligenz verändert zunehmend auch den Pflegealltag. Sie kann bei der Dokumentation unterstützen, Informationen schneller verfügbar machen und bei komplexen Entscheidungen entlasten. Gerade in der Intensivpflege bleibt dabei die fachliche und menschliche Kompetenz der Pflegekräfte entscheidend. Wie Technologie und Mensch sinnvoll zusammenspielen können, stand im Mittelpunkt des 16. NÖ Intensivpflegekongresses.

„KI kann Pflegefachkräfte in vielen Bereichen unterstützen und wertvolle Entlastung schaffen. Gleichzeitig lebt professionelle Pflege von Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und dem persönlichen Kontakt zu den Patientinnen und Patienten. Entscheidend ist daher, neue Technologien dort einzusetzen, wo sie den Menschen sinnvoll unterstützen“, betont Bettina Koller-Resetarics, Leiterin der Fakultät Gesundheit an der FH Wiener Neustadt.

Neue Technologien, neue Fragen

Unter dem Kongressthema „Pflege 4.0 – High-Tech, High-Care: Pflegeidentität im KI-Zeitalter“ beleuchteten die Fachvorträge, wie künstliche Intelligenz und neue Technologien die Intensivpflege verändern. An konkreten Beispielen wurde etwa diskutiert, welche Rolle KI bei der Entscheidungsfindung und in der Ausbildung spielen kann, welche Möglichkeiten sich für die Pflegedokumentation ergeben und wo die Grenzen der Technologie liegen.

Zudem richtete der Kongress den Blick auf jene Aspekte, die sich nicht durch Technologie ersetzen lassen. Themen wie Achtsamkeit und Resilienz, personzentrierte Pflege und Lebensqualität ergänzten das Programm. Für einen besonderen Impuls sorgte zudem Ö3-Moderator Tom Walek als Keynote-Speaker.

Wissen anwenden, Erfahrungen teilen

Wie sich Theorie in die Praxis übersetzen lässt, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den begleitenden Workshops selbst erproben. Im Fokus standen unter anderem verschiedene Beatmungsverfahren, moderne intensivmedizinische Behandlungsmethoden sowie das richtige Handeln in Notfallsituationen, die am Patientensimulator realitätsnah trainiert wurden.

„Technologische Entwicklungen verantwortungsvoll aufzugreifen und gemeinsam mit der Praxis weiterzudenken, ist ein wesentlicher Anspruch unserer Hochschule. Der Intensivpflegekongress schafft dafür den passenden Rahmen und zeigt, wie wichtig der enge Austausch zwischen Ausbildung, Wissenschaft und klinischer Praxis für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung ist“, so Axel Schneeberger und Violeta Kaličanin, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt.

Über die beiden Veranstaltungstage hinweg nahmen rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Österreich am Kongress teil, der viel Raum für Vernetzung und persönlichen Austausch bot. Die begleitende Industrieausstellung mit 33 Ausstellerinnen und Ausstellern ermöglichte zudem Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Intensivbereich.


 Die Fachhochschule Wiener Neustadt
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.800 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Die FH Wiener Neustadt verfügt über ein eigenes, preisgekröntes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit. Die FHI (Fachhochschul-Immobiliengesellschaft der FHWN) realisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Leuchtturm-Projekte auf internationalem Top-Level, wie den Bau des Hauses der Digitalisierung am Biotech Campus Tulln, den City Campus Wiener Neustadt oder sämtliche Campuserweiterungen. Der Campus Wieselburg gilt als Hotspot für Nachhaltigkeit, Sustainable Innovation und als Zentrum für Marketing und Consumer Science. Ein Ort, der Digitalisierung & Landwirtschaft optimal vereint ist der Campus Francisco Josephinum in Wieselburg, wo der in Österreich einzigartige Bachelor-Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming angeboten wird. Der Biotech-Campus Tulln etabliert sich zunehmend als zentrale Anlaufstelle in Sachen Forschung, Innovation und Digitalisierung. 

fhwn.ac.at

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Bilder (4)

16. NÖ Intensivpflegekongress
6 000 x 4 000 © Uniklinikum Wiener Neustadt-Hochegg
16. NÖ Intensivpflegekongress
4 000 x 3 000 © Uniklinikum Wiener Neustadt-Hochegg
16. NÖ Intensivpflegekongress
4 342 x 3 256 © Uniklinikum Wiener Neustadt-Hochegg
16. NÖ Intensivpflegekongress
3 000 x 2 250 © FHWN


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Michelle Steiner, MA

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