Aussendung vom 07.11.2019

BMVIT zeichnet FOTEC-Mitarbeiterin Nina Mühlich zur „FEMtech-Expertin des Monats“ aus

BMVIT zeichnet FOTEC-Mitarbeiterin Nina Mühlich zur „FEMtech-Expertin des Monats“ aus

v.l.n.r.: Mag. Armin Mahr MSc (CEO Fachhochschule Wiener Neustadt), Nina Mühlich MSc (Plasmaphysikerin bei der FOTEC), DI (FH) Helmut Loibl MSc (Geschäftsführer FOTEC)

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Mit der Auszeichnung „FEMtech-Expertin des Monats“ stellt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) Frauen vor, die in der österreichischen Forschung und Technologie mit Erfolg tätig sind. Als FEMtech-Expertin des Monats November wurde Nina Mühlich von der FOTEC, dem Forschungsunternehmen der Fachhochschule der FH Wiener Neustadt, ausgewählt.

Wiener Neustadt, 11.11.2019 - Signalwirkung nach außen, Fachexpertise, Mut für Grenzüberschreitungen und der persönliche Beitrag zur Förderung von Frauen in der Forschung – die Kriterien zur Auswahl der Expertin des Monats sind vom BMVIT klar definiert. Belohnt werden vor allem Publikationen, Auszeichnungen, Beiträge bei Tagungen, interdisziplinäre Tätigkeit, neue Forschungsansätze und die Vorbildwirkung auf junge, technikinteressierte Frauen. Nina Mühlich, MSc von der FOTEC hat die Fachjury im November überzeugt und wurde als Expertin des Monats ausgewählt.

Die 27-jährige Plasmaphysikerin studierte Physik an der Justus Liebig Universität in Gießen (Deutschland) und arbeitet seit September 2018 für die FOTEC. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen die Plasmadiagnostik und Simulation von elektrischen Weltraumantrieben. Dazu gehören neben dem Design und der Entwicklung von neuen Diagnostiksystemen, die Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten sowie die Abschätzung der dafür notwendigen Ressourcen.

Preisgekröntes Triebwerk als Dissertationsobjekt

Im Rahmen ihrer Dissertation widmet sich Mühlich der Weiterentwicklung des „FEEP“-Triebwerks, das bereits sensationell den zweiten Platz beim Houskapreis gewann. Ihre Arbeiten beinhalten ein neuartiges Diagnosesystem für Plasmamessungen an den Ionentriebwerken. Damit kann ein besseres physikalisches Verständnis für die komplexen Vorgänge bei der für die Schuberzeugung notwendige Ionenemisson erreicht werden.

„Als Young Graduate Trainee bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA war ich an Tests mit verschiedensten Ionentriebwerken beteiligt. Insbesondere haben mich dabei die von der FOTEC entwickelten Triebwerke fasziniert. Daher bin ich sehr glücklich genau zu diesen Triebwerken jetzt in Wiener Neustadt zu forschen und meine Dissertation in diesem Bereich verfassen zu können“, so Nina Mühlich, MSc.

Mühlich als Vorbild für technikinteressierte Frauen

FOTEC-Geschäftsführer DI (FH) Helmut Loibl MSc sieht die Auszeichnung als weiteres Zeichen für den erfolgreichen Weg, den man in der Forschung in Wiener Neustadt längst eingeschlagen hat: „Ich gratuliere Nina Mühlich ganz herzlich zu dieser Auszeichnung. Ich bin mir sicher, dass die Forschungsergebnisse von Nina einen wichtigen Input zur Verbesserung unserer elektrischen Ionentriebwerke darstellen werden. Darüber hinaus sehe ich in der Entscheidung von Nina, zu uns nach Wiener Neustadt zu kommen, ein deutliches Zeichen, wie sichtbar die Entwicklungen und Leistungen der FOTEC im internationalen Kontext sind.“

Als innovatives Unternehmen gilt die FOTEC dank sensationeller Forschungsergebnisse und dem Zuschlag zu einem Millionenprojekt der europäischen Weltraumbehörde ESA bereits seit längerer Zeit, doch auch bei der Förderung von Frauen in der Technik will man in eine Vorreiterrolle schlüpfen. Nina Mühlich sollen noch viele erfolgreiche Frauen folgen. Sie selbst möchte sich in Zukunft noch stärker dafür einsetzen: „Frauen sollten unterstützt werden, selbstbewusster aufzutreten. In der Erziehung ist es schon wichtig, den jungen Frauen beizubringen, sich selbst wertzuschätzen. Auf diese Weise hätten sie bessere Chancen sich in einer Männerdomäne durchzusetzen. Außerdem ist es wichtig, Klischees zu bekämpfen und den jungen Frauen zu zeigen, was sie alles erreichen können.“

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 440 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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