Aussendung vom 09.04.2026

Aerospace Engineering an der FH Wiener Neustadt unter neuer Leitung

Dipl.-Ing. Mag. Dr. Wolfgang Treberspurg © FHWN

Leiter des Masterstudiengangs Aerospace Engineering an der FH Wiener Neustadt

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Mit Anfang des Jahres hat Wolfgang Treberspurg die Leitung des Masterstudiengangs Aerospace Engineering an der Fachhochschule Wiener Neustadt übernommen. Der ausgewiesene Experte für Halbleiter-Detektortechnologien und Raumfahrtinstrumentierung bringt umfassende wissenschaftliche und internationale Erfahrung in Forschung und Lehre mit.


Wiener Neustadt, 9. April 2026 – Wenn Studierende an der FH Wiener Neustadt an Satellitensystemen arbeiten oder Komponenten für den Einsatz im All entwickeln, profitieren sie unmittelbar von aktueller Spitzenforschung: Seit Jänner 2026 leitet Wolfgang Treberspurg den Masterstudiengang Aerospace Engineering und bringt seine umfassende Erfahrung direkt in die Ausbildung ein.

„Die Verbindung von Forschung und Lehre war für mich immer zentral. Im englischsprachigen Masterstudium Aerospace Engineering haben wir die Möglichkeit, Studierenden sehr früh Einblicke in reale Projekte zu geben und sie aktiv einzubinden. Ich freue mich darauf, den Studiengang weiterzuentwickeln und gemeinsam neue Impulse im Bereich der Raumfahrt zu setzen“, freut sich Treberspurg.

Wissenschaftliche Expertise in Lehre & Raumfahrt

Seit 2019 ist Treberspurg als Wissenschaftler und Lektor an der FHWN tätig und engagiert sich darüber hinaus als Gastforscher am Marietta Blau Institut (vormals Institut für Hochenergiephysik, HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er leitet zudem das Kompetenzzentrum Custom Semiconductor Technologies an der FH Wiener Neustadt, in dem unter anderem mit hochspezialisierter Infrastruktur wie einem Kryostaten für Experimente bei Temperaturen bis nahe dem absoluten Nullpunkt geforscht wird.

Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Etablierung des ersten ESA Lab in Österreich, das er auch künftig strategisch weiterentwickeln wird. Aktuell koordiniert er das vom Wissenschaftsfonds FWF geförderte Doktoratsprogramm Scies4Free, in dessen Rahmen fünf Dissertationen in Kooperation mit der TU Wien durchgeführt werden. Zudem initiierte und leitet er Forschungsprojekte zu Bestrahlungsstudien von Raumfahrtkomponenten bei MedAustron.  

Ausbildung für die Missionen von morgen

Der englischsprachige Masterstudiengang verbindet fundierte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung mit anwendungsnaher Forschung und ist eng mit der internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie vernetzt. Studierende arbeiten an realen Fragestellungen – von Satellitentechnologien und Missionsplanung über Raumfahrtinstrumentierung bis hin zu innovativen Materialien – und profitieren von moderner Infrastruktur sowie der Einbindung in aktive Firmenkooperationen und laufende Forschungsprojekte.

Das Studium ist klar auf aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarkts ausgerichtet und verbindet fachliche, methodische und praktische Kompetenzen. Absolventinnen und Absolventen sind dadurch optimal auf Tätigkeiten in der internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie, in High-Tech-Unternehmen sowie in forschungsnahen Bereichen vorbereitet. Die enge Zusammenarbeit mit Industrie- und Forschungspartnern in Kombination mit einer projektbasierten Ausbildung eröffnet bereits während des Studiums konkrete Karriereperspektiven in einem wachsenden Technologiefeld.

„Mit Wolfgang Treberspurg übernimmt eine erfahrene Persönlichkeit die Leitung des Masterstudiengangs Aerospace Engineering, die für Qualität, Innovationskraft und internationale Anschlussfähigkeit steht. Damit stärken wir unsere Position in einem technologisch und gesellschaftlich hochrelevanten Zukunftsfeld“, betont Ingo Feinerer, Leiter der Fakultät Technik an der FH Wiener Neustadt.


Die Fachhochschule Wiener Neustadt
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.500 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Die FH Wiener Neustadt verfügt über ein eigenes, preisgekröntes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit. Die FHI (Fachhochschul-Immobiliengesellschaft der FHWN) realisierte in den vergangenen Jahren zahlreiche Leuchtturm-Projekte auf internationalem Top-Level, wie den Bau des Hauses der Digitalisierung am Biotech Campus Tulln, den City Campus Wiener Neustadt oder sämtliche Campuserweiterungen. Der Campus Wieselburg gilt als Hotspot für Nachhaltigkeit, Sustainable Innovation und als Zentrum für Marketing und Consumer Science. Der Biotech-Campus Tulln etabliert sich zunehmend als zentrale Anlaufstelle in Sachen Forschung, Innovation und Digitalisierung. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Eröffnung des Innovation Labs in Wiener Neustadt und die Implementierung des Instituts für Nachhaltigkeit wesentliche Meilensteine im Ausbau der FHWN sowie des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.

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