Aussendung vom 21.10.2016

Astronauten docken an FH Wiener Neustadt an

Astronauten docken an FH Wiener Neustadt an

v.l.n.r.: Astronaut André Kuipers; Kosmonaut Alexander Alexandrow; Dr. Carsten Scharlemann, Studiengangsleitung Aerospace Engineering; Peter Haslinger

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Anfang Oktober wurde die FH Wiener Neustadt zum Treffpunkt für Raumfahrtinteressierte. Denn zwei erfahrene Astronauten berichteten von ihren spannenden Erlebnissen und auch Herausforderungen im All.

Wiener Neustadt, 21. Oktober 2016 – Die Association of Space Explorers (ASE) bringt AstronautInnen aus der ganzen Welt zusammen. 2016 fand der jährliche ASE Kongress – der XXIX Planetary Congress – in Österreich statt. Im Zuge dessen wurde Anfang Oktober auch ein Community Day veranstaltet, an dem AustronautInnen die Faszination Weltraum in ganz Österreich verbreiteten – so auch an der FH Wiener Neustadt.

André Kuipers von der ESA (European Space Agency) und Mario Runco von der NASA (National Aeronautics and Space Administration) beehrten die FH Wiener Neustadt und gaben interessante Einblicke in das Leben eines Astronauten. „Schwerelosigkeit fordert jeden einzelnen. Objekte fliegen davon, Flüssigkeit hat ihre eigene Dynamik, ein wenig Kraft kann große Auswirkungen haben. Ein Mensch kann bis zu vier Zentimeter wachsen, da sich Körperflüssigkeiten im All ganz anders verhalten“, so André Kuipers von der ESA.

Atemberaubende Fotos des Erdballs brachten das Publikum zum Staunen – Sandstürme, die von Afrika bis über den Atlantik ziehen, Wolkenformationen, Rodungsfeuer in den Urwäldern wie auch Aufnahmen der hell leuchtenden Ballungszentren der Welt. André Kuipers berichtete auch von der nicht weniger aufregenden Rückreise auf die Erde: „In 3,5 Stunden erreicht die Soyuz-Kapsel bis zu 27.000 km/h und die Schwerkraft ist drei bis vier Mal so stark wie die Erdanziehungskraft. Durch die Reibung wird die kleine Kapsel so stark erhitzt, dass sie nach der Landung einem verbrannten Kürbis gleicht.“

Abschließend fasst Kuipers die Grundvoraussetzungen für eine/n AstronautIn zusammen: „Eine gute Ausbildung, ein starker Willen und eine hervorragende Kondition – das muss man einfach mitbringen. Durchhaltevermögen ist auch ganz wichtig, um auf Kurs zu bleiben bis sich die Chance ergibt, in Richtung ISS (International Space Station) abzuheben.“ 

Mit dem Master-Studiengang Aerospace Engineering liefert die FH Wiener Neustadt die passende Ausbildung dazu. (Sprache: Englisch, Dauer: 4 Semester, Organisationsform: Vollzeit, Abschluss: Master of Science in Engineering, MSc)

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
1994 als erste Fachhochschule Österreichs gegründet, zählt die FH Wiener Neustadt zu den Top-Fachhochschulen des Landes. Aktuell absolvieren an den vier Standorten der FH in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien rund 3.600 Studierende ein Bachelor- oder Master-Studium. Seit der Gründung haben über 10.000 Studierende eine akademische Ausbildung abgeschlossen. Es werden aktuell 34 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit angeboten. 350 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen und effizienten Lehrbetrieb. Seit Herbst 2016 wird der Master-Studiengang „Entrepreneurship & Applied Management“ angeboten und ab Herbst 2017 im Master-Programm: E-Commerce – das Studium für erfolgreiche Online-Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Darüber hinaus ist die FH Wiener Neustadt Österreichs Nr. 1 FH bei praxisnaher Ausbildung. Das bestätigt die Universum Talent Research 2015, bei der die FH Wiener Neustadt von Studierenden zur FH mit der besten „Employability“ – also der Fähigkeit, das Erlernte direkt im Job anzuwenden – gewählt wurde. 80% der hier Studierenden sind mit der FH (sehr) zufrieden – der österreichische Durchschnittswert liegt laut Universum Talent Survey 2016 bei 73%. Außerdem würden sich 95% der Studierenden wieder für die FH Wiener Neustadt entscheiden.

fhwn.ac.at

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v.l.n.r.: Astronaut André Kuipers; Kosmonaut Alexander Alexandrow; Dr. Carsten Scharlemann, Studiengangsleitung Aerospace Engineering; Peter Haslinger

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