Aussendung vom 05.10.2026

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner zu Gast am Campus Wieselburg

Besuch von Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner © FHWN

(v.l.n.r.) FHWN-Betriebsrat Robert Fina, FHWN-Geschäftsführerin Violeta Kaličanin, Nationalratsabgeordneter Alois Schroll, Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, Vizebürgermeisterin der Stadtgemeinde Wieselburg Sabine Rottenschlager, Marketingleiterin Standort Campus Wieselburg Ilse Kurz, Bildungsstadtrat der Stadtgemeinde Wieselburg Michael Sieberer, Standortleiter Campus Wieselburg Helmut Decker.

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Wie anwendungsnah Forschung und Lehre Antworten auf aktuelle Zukunftsfragen entwickeln, davon machte sich Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt ein Bild. Von innovativer Lebensmittelproduktentwicklung über KI in der Landwirtschaft bis zu Energie- und Wassertechnologien erhielt die Ministerin Einblicke in aktuelle Projekte.


Wieselburg, 5. Oktober 2026 – Wie lassen sich Studium, Forschung und konkrete Herausforderungen aus Wirtschaft und Gesellschaft miteinander verbinden? Davon konnte sich Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner bei ihrem Besuch am Campus Wieselburg selbst überzeugen. Bei einem Rundgang durch Labore und Forschungseinrichtungen lernte sie aktuelle Projekte und Forschungsfelder kennen und tauschte sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule aus.

Eva-Maria Holzleitner dazu: „Die Ideen für morgen entstehen nicht irgendwo, sondern hier: bei Studierenden, Forschenden und Lehrenden, die an neuen Lebensmitteln, KI für die Landwirtschaft oder nachhaltigen Energie- und Wasserlösungen arbeiten. Der Campus Wieselburg schafft Raum und Möglichkeiten, diese Ideen zu entwickeln und in konkrete Lösungen zu verwandeln. Davon profitieren die Region und unser ganzes Land.“

Ein Campus, viele Ideen für morgen

Wie vielfältig die Themen am Campus Wieselburg sind, zeigt das breite Spektrum von Lebensmittelproduktentwicklung über nutzerzentrierte Gestaltung bis hin zu Agrartechnologie und Künstlicher Intelligenz. Im Sensoriklabor erhielt Holzleitner Einblick in ein Studienprojekt, bei dem Studentinnen eine erdnussfreie Bio-Alternative auf Basis regionaler Sonnenblumenkerne und Sojabohnen entwickelt haben. Wie sich Produkte und Dienstleistungen aus der Perspektive von Menschen mit körperlichen Einschränkungen gestalten lassen, wurde der Ministerin anhand des Ansatzes Empathic Design vermittelt, bei dem spezielle Simulationen unterschiedliche Einschränkungen erfahrbar machen.

Auch in der Landwirtschaft spielt die Entwicklung praxisnaher Lösungen eine zentrale Rolle. So befasst sich die Stiftungsprofessur „Datenzentrierte Künstliche Intelligenz in der Landwirtschaft“ am Campus Francisco Josephinum damit, KI unter realen landwirtschaftlichen Bedingungen zuverlässig nutzbar zu machen.

Forschung und Lehre für nachhaltige Lösungen

Im Energie-Technikum stehen nachhaltige und krisensichere Energielösungen im Mittelpunkt. Holzleitner lernte dort Anwendungen aus den Bereichen Solarenergie und Solarthermie sowie die Pilotanlagen zur Aufbereitung von Prozesswässern kennen. Die Technologien werden am Campus Wieselburg praxisnah in Forschung und Lehre eingesetzt und auch in konkrete Projekte mit Unternehmen eingebunden.

Wie früh das Gelernte in die Praxis einfließt, zeigt das Projektjahr im Bachelorstudium Produktmarketing & Projektmanagement. Studierende arbeiten dabei an realen Aufgabenstellungen, in Zusammenarbeit mit Unternehmen, und entwickeln eigenständig konkrete Lösungsansätze. So werden Fachwissen, Projektarbeit und Problemlösungskompetenz gezielt miteinander verknüpft.

„Was in Wieselburg gelehrt und erforscht wird, soll nicht im Labor oder Hörsaal bleiben, sondern in der Region ankommen, wo Lösungen gebraucht werden. Dafür bringen unsere Studierenden, Lehrenden und Forschenden viel Know-how, unterschiedliche Perspektiven und den Anspruch mit, Zukunft aktiv mitzugestalten. Wir freuen uns, dass wir Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner diese Arbeit und die Bandbreite unserer Themen am Campus persönlich näherbringen konnten“, so Violeta Kaličanin, Geschäftsführerin der FH Wiener Neustadt.


Die Fachhochschule Wiener Neustadt, Campus Wieselburg
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an drei Standorten und sieben unterschiedlichen Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 5.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. Mehr als 500 MitarbeiterInnen und rund 1.000 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Der Campus Wieselburg versteht sich als Hotspot für Nachhaltigkeit und Sustainable Innovation sowie Marketing und Consumer Science. Mit 20 Jahren Markt- und Forschungserfahrung in den zukunftsträchtigen Bereichen Erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft, Lebensmittelwissenschaften sowie Markt- und Konsumentenforschung, zählt der Campus Wieselburg zu den landesweit führenden Kompetenzzentren. Lehre und Forschung orientieren sich in allen Spezialisierungen an den Leitwerten Praxisnähe, Interdisziplinarität und Nachhaltigkeit. Mit dem neu gegründeten Institut für Nachhaltigkeit setzt der Campus Wieselburg ein weiteres Ausrufezeichen für die wegweisende Kompetenzentwicklung. Ein Ort, der Innovation, Digitalisierung & Landwirtschaft optimal vereint ist auch der Campus Francisco Josephinum in Wieselburg, wo der in Österreich einzigartige Bachelor-Studiengang Agrartechnologie & Digital Farming angeboten wird.

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