Aussendung vom 28.01.2020

„Praxis trifft Wissenschaft“: Kooperationsprojekt erfolgreich abgeschlossen

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Bereits zum dritten Mal fand heuer das Gemeinschaftsprojekt „Praxis trifft Wissenschaft“ statt. Das Projekt zwischen der Fachhochschule Wiener Neustadt, den NÖ Landeskliniken der Thermenregion und den umliegenden Landespflege- und Betreuungszentren fand seinen diesjährigen Abschluss in einer Ergebnispräsentation an der Fachhochschule Wiener Neustadt.

28. Jänner 2020, Wiener Neustadt - Schon zum dritten Mal durften die Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege“ der Fachhochschule Wiener Neustadt aktuelle Problem- und Fragestellungen aus der Pflegepraxis aufgreifen und im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeiten in Teams zu je zwei Studierenden – engmaschig betreut sowohl seitens der Pflegepraxis als auch durch die Fachhochschule – wissenschaftlich betrachten und beantworten.

Studiengangsleiterin Maria Schweighofer freut sich über das gelungene Projekt in einem ganz besonderen Jahr: „Im Jahr der Pflege freut es uns besonders, das Projekt „Praxis trifft Wissenschaft“ präsentieren zu dürfen! Zu Ehren des 200. Geburtstags von Florence Nightingale, die als Erste wissenschaftliche Vorgehensweisen in die Pflege gebracht hat, konnten unsere Studierenden zeigen, welchen Nutzen wissenschaftliche Kompetenz für die Praxis und die direkte Patientenversorgung hat. Wenn bei Fragestellungen im Pflegealltag nach den besten Erkenntnissen gehandelt wird, erhöht sich die Sicherheit von Patientinnen und Patienten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse. Dies ist das Ziel in einer modernen Patientenversorgung. Für die Studierenden ist diese Veranstaltung mit viel Arbeit und Aufregung verbunden, aber vor allem auch eine Möglichkeit zeigen zu können, was sie im Studium gelernt haben. Wir als Team der AGKP sind sehr stolz auf die hervorragenden Leistungen unserer Studierenden!“

Ergebnis des Projekts war nach intensiver Literaturrecherche einerseits die Bachelorarbeit I, die für die Studierenden einen Meilenstein in ihrer Ausbildung darstellt, und andererseits die Präsentation der Ergebnisse für Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Pflegesettings an der Fachhochschule. Darüber hinaus verfassten die angehenden diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger und Pflegerinnen ein Praxisdokument. Josef Bauer, Bereichsleiter im Landesklinikum Wiener Neustadt, präsentierte dem interessierten Publikum die Anwendung dieser Dokumente in der Pflegepraxis.

Poster und Präsentationen

An beiden Veranstaltungstagen bot eine umfangreiche Ausstellung wissenschaftlicher Poster Einblick in die Bachelor-Arbeiten der vorhergehenden Abschlussjahrgänge. In den Pausen bot sich für den Gästekreis von etwa 110 Personen die Möglichkeit zum fachlichen Austausch, zur Diskussion und zum Netzwerken. Für die Studierenden war – neben dem Erlernen und Erproben des wissenschaftlichen Arbeitens – vor allem der tiefe Einblick in die Pflegepraxis, besonders wertvoll. Auch das Knüpfen erster Kontakte zwischen Studierenden, die ihre Ausbildungsstätte schon im September 2020 als „Bachelor of Science in Health Studies (BSc)“ verlassen werden, und zukünftigen Arbeitgebern rundeten die finalen Tage des Projekts ideal ab.

Der Studierende Tom Schneeweiss nutzte diese Möglichkeit und blickt zufrieden auf das Projekt zurück: "Das Projekt Praxis trifft Wissenschaft bietet pflegerischen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen die Möglichkeit, pflegerelevante Fragestellungen aus der Praxis durch die Studierenden wissenschaftlich fundiert beantworten zu lassen. Für uns Studierende bietet sich dadurch die einzigartige Möglichkeit, Theorie und Praxis in einer Arbeit zu vereinen, sowie bei der Präsentation evidenzbasierte Ergebnisse vor PflegedirektorInnen, Stationsleitungen wie auch Pflegepersonen präsentieren zu dürfen und anschließend mit diesen Kontakte zu knüpfen.“

Die für das Projekt eingebrachten Fragestellungen stammten direkt von den Landeskliniken in Wiener Neustadt, Hochegg, Baden, Mödling und heuer erstmalig auch von den Pflege- und Betreuungszentren Wiener Neustadt, Scheiblingkirchen, Gloggnitz, Mödling und dem Caritas Haus Baden. Sigrid Götzner, Stationsleiterin der Abteilung für Urologie am LK Wiener Neustadt unterstrich abschließend die Win-Win-Situation dieses gemeinsamen Projekts: „Ich möchte mich ganz herzlich bei Team der Fachhochschule und den Studierenden bedanken. Ich komme schon zu dieser Veranstaltung, seit sie ins Leben gerufen wurde, und jedes Mal wieder ist es ein spezielles Ereignis. Man darf bereits jetzt auf die nächsten Jahre gespannt sein.“

Im kommenden Jahr plant die Fachhochschule, auch die häusliche Pflege und den rehabilitativen Bereich zur Mitwirkung an diesem Projekt einzuladen.

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 440 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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Kontakt

Mag. Johannes Dosek

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Studiengangsleiterin Maria Schweighofer bei der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

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