Aussendung vom 06.06.2019

Uni Aktiv Plus: Ein lehrreicher Tag für SeniorInnen

Uni aktiv Plus: Ein lehrreicher Tag für SeniorInnen

v.l.n.r.: Dr. Christian Stocker (Vizebürgermeister Wiener Neustadt), Mag.a Christiane Teschl-Hofmeister (Landesrätin), Mag. Helmut Pfeffer (CFO FH Wiener Neustadt)

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Wie in den Vorjahren machten sich die FH Wiener Neustadt und das Generationenreferat des Landes Niederösterreich auch heuer wieder daran, einen Tag für SeniorInnen zu organisieren, der ganz im Zeichen der Information und Weiterbildung steht. Wo sonst Studierende für ihren Studienabschluss lernen, nahm diesmal eine andere Generation in den Hörsälen Platz. Die sehr gut besuchte Veranstaltung „Uni Aktiv Plus“ brachte rund 70 SeniorInnen an die FH Wiener Neustadt.

Wiener Neustadt, 6. Juni 2019 – „Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir“ – der Volksmund weiß bereits seit vielen Jahren, dass Lernen ein Prozess ist, der sich über die komplette Lebensdauer erstreckt. Ganz nach diesem Motto wollten SeniorInnen bei „Uni Aktiv Plus“ ihr Wissen in verschiedenen Fachgebieten auf den neuesten Stand bringen und nahmen dabei auch den einen oder anderen wertvollen Tipp für das tägliche Leben mit nach Hause.
 
„Wir freuen uns, dass wir als Fachhochschule, gemeinsam mit unserem Partner, dem Generationenreferat des Landes Niederösterreich, auch für andere Generationen als jene, die aktuell ihre Ausbildung bei uns absolviert, eine solche Veranstaltung anbieten können. Die Vorträge enthielten sehr wertvolles Wissen zu Herausforderungen in vielen Bereichen, mit denen die TeilnehmerInnen im Alltag immer wieder konfrontiert sind“, so Mag. Helmut Pfeffer, CFO der FH Wiener Neustadt.
 
Auch Landesrätin Mag.a Christiane Teschl-Hofmeister betonte, wie wichtig es ist, ständig am Puls der Zeit zu bleiben und zeigte sich vom Wissensdurst der SeniorInnen beeindruckt. „Die ältere Generation von heute ist sehr selbstbewusst und will Neues ausprobieren und Neues lernen. Auch der Austausch mit der jüngeren Generation ist ihr wichtig und durch diesen Weiterbildungstag an den Fachhochschulen kann sich der generationenübergreifende Dialog sehr gut entfalten, denn auch für die jüngeren Vortragenden sind die Impulse der Seniorinnen und Senioren sehr bereichernd.“
 
Vielseitiges Programm

Die TeilnehmerInnen von „Uni Aktiv Plus“ absolvierten ein vielseitiges Programm – am Vormittag hörten sie ein Impulsreferat von Univ.-Prof. Dr. Franz Kolland zum Thema „Bildung im Alter – eine Wanderung auf neuen Wegen“. Darin thematisierte er u.a. das Leben in unserer Bildungs- und Wissensgesellschaft, in der Bildung und Ausbildung die langfristigen Lebenschancen der Mitglieder der Gesellschaft entscheidend beeinflussen. In diesem Zusammenhang stand vor allem die Schaffung und Ausgestaltung neuer Erfahrung und neuen Wissens im Fokus.  Daran anschließend referierte Dr. Friedrich Lorenz über ein Thema, das jeden Menschen irgendwann betrifft – das Erbrecht.  Der Vortragende beantwortete dabei u.a. Fragen zu Rechten, die aus dem gesetzlichen Erb- und Pflichtteilsrecht entstehen, dem Ablauf eines Verlassenschaftsverfahrens oder darüber, wie Fehler bei einer Verlassenschaft vermieden werden können.
 
Parallele Workshops für individuelle Weiterbildung
 
Nach der Mittagspause galt es, zwischen parallel stattfindenden Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu wählen. Das breit gefächerte Angebot umfasste Kurse zu den Themen Koordinatives Training für geistige Fitness (Fakultät Sport), letztwillige Verfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung (Institut Recht), Konfliktlösungsstrategien (Institut für persönliche Kompetenzentwicklung), Englisch (Institut für Sprachen), Polizeiliche Kriminalprävention (Fakultät Sicherheit) und persönliche Weiterentwicklung im dritten Lebensabschnitt (Institut für Kompetenzentwicklung).
 
Die teilnehmenden SeniorInnen konnten sich somit für jene Wissensgebiete entscheiden, die von größtem Interesse für sie waren. Die interaktiven Workshops mündeten oft in anregende Diskussionen, außerdem nutzten viele TeilnehmerInnen die Chance, neue Kontakte zu knüpfen. Das durchgehend positive Feedback zur gesamten Veranstaltung zeigt jedenfalls, dass lebenslanges Lernen nicht nur graue Theorie, sondern gelebte Praxis ist und der Wissensdurst auch im Alter nicht versiegt.
 

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 380 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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