Aussendung vom 07.05.2019

„Blinos“: FHWN-Absolvent begeistert auf der Bühne von Pro7

Blinos-Gründer Stefan Hofinger

Blinos-Gründer Stefan Hofinger

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Davon hätte Dipl.-Ing. (FH) Stefan Hofinger, Msc wohl auch nicht zu träumen gewagt, als er sein Studium an der FH Wiener Neustadt begann: Aus einem privaten Ärgernis heraus entwickelte er eine Geschäftsidee, die ihn Jahre später in die Pro7-Show „Das Ding des Jahres“ führte. Ein weiter Weg, auf den Hofinger heute stolz zurückblicken kann. Mit seiner innovativen Idee und dem ausgeprägten Gründergeist ist er das perfekte Vorbild für junge GründerInnen an der FH Wiener Neustadt.

Wiener Neustadt, 7. Mai 2019 – „Als wir die Zusage für die Show bekamen, konnte ich es zuerst gar nicht glauben“, gibt Dipl.-Ing. (FH) Stefan Hofinger, Msc, Gründer und Geschäftsführer der Firma „Blinos“ zu. In der beliebten Show des deutschen Senders Pro7 „Das Ding des Jahres“ stellen innovative Unternehmen ihr Produkt vor und werden anschließend von einer prominenten Jury bewertet. Begonnen hat Hofingers Weg jedoch etwas anders: Zunächst entschied er sich für das Diplomstudium Wirtschaftsingenieur an der FH Wiener Neustadt, einige Jahre später absolvierte er den Masterstudiengang MedTech, den er 2009 abschloss. 
 
Die Idee zu „Blinos“ entstand im Jahr 2013 – aus einem persönlichen Ärgernis. „Ich habe damals in einer Mietwohnung gewohnt, in der es im Sommer unerträglich heiß wurde. Der Vermieter untersagte die Installation eines Sonnenschutzes, weil dazu Bohrungen an der Fassade notwendig gewesen wären“, erinnert sich der Unternehmer. Aus der Not wurde eine Tugend gemacht, Hofinger begann mit der Entwicklung von „Blinos“ – einem Rollosystem, das komplett ohne Bohrungen auskommt. Nach genauer Ausmessung der Fenster können KundInnen die Vorrichtung online selbst konfigurieren und bestellen. Die Installation erfolgt dann durch den Kunden selbst – ganz ohne Werkzeug und durch bloßes Zusammenstecken der Teile. 
 
Nach amerikanischem Vorbild wurden die ersten Prototypen in der Garage gebaut. Was folgte, war ein beispielloser Erfolgslauf: Nach Siegen bei Start-Up-Wettbewerben und verschiedenen Innovationspreisen gewann Hofinger mit der Firma Schlotterer den größten Anbieter für nicht-textilen Sonnenschutz in Österreich als Kooperationspartner. „Dann haben wir uns gedacht, wir könnten uns doch bei Pro7 für „Das Ding des Jahres“ bewerben. Daraufhin ging alles sehr schnell, ich wurde zur Aufzeichnung nach Köln eingeladen und habe dort vor einem Millionenpublikum gepitcht. Ein tolles Erlebnis“, erinnert sich Hofinger, der „seiner“ FH Wiener Neustadt auch nach seinem abgeschlossenen Studium bis heute als Vortragender erhalten geblieben ist. 
 
„Ich habe selbst von einer hervorragenden und vor allem praxisnahen Ausbildung an der FH Wiener Neustadt profitiert und dann viel Erfahrung gesammelt. Da liegt es nahe, dass ich diese Erfahrungen an die nächste Generation weitergebe.“ Auch wenn der 36-Jährige die Finalsendung, bei der es unter anderem um 100.000 € Preisgeld geht, hauchdünn verpasst hat, hinterließ er mit seiner Erfindung bleibenden Eindruck bei Jury und Publikum. „Wir haben danach große Anstiege bei den Zugriffen auf unsere Website registriert, vor allem für den deutschen Markt gibt uns der Auftritt einen ordentlichen Schub.“
 
Mit einer innovativen Idee, einer erfrischend unbekümmerten Art und hartnäckigem Idealismus hat es Stefan Hofinger geschafft, ein Unternehmen aufzubauen, das für die Zukunft gerüstet ist. Damit ist er ein Paradebeispiel für den Gründergeist, der an der FH Wiener Neustadt gefordert und gefördert wird. „Mit dem Start Up-Center, wo junge GründerInnen bei der Entwicklung von Geschäftsideen und der Erstellung von Businessplänen unterstützt werden, stellt die FH Wiener Neustadt den idealen Nährboden für neue und innovative Unternehmen dar, die die österreichische Wirtschaft bereichert und so vielfältig macht“, so Dr. Thomas Wally, CFA, Leiter des Start Up-Centers an der FH Wiener Neustadt.

Video: Stefan Hofinger im Gespräch 
 

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 380 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Im Herbst 2018 hat die FH Wiener Neustadt – mit Agrartechnologie (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA) – ihr MINT-Ausbildungsportfolio erweitert. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.


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