Aussendung vom 07.06.2018

Austrian Space Cooperation Days – der Branchentreff für innovative Weltraumforschung

Austrian Space Cooperation Days – der Branchentreff für innovative Weltraumforschung

v.l.n.r.: Dr. Klaus Pseiner (Geschäftsführer der FFG), Mag. Ingolf Schädler (Stellvertretender Sektionsleiter & Bereichsleiter Innovation im Bundesministerium für Verkehr, Innovation & Technologie), Dr.in Petra Bohuslav (Landesrätin für Wirtschaft, Technologie & Tourismus), Magali Vaissiere (Director of Telecommunications & Integrated Applications, European Space Agency, ESA)

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Heute und morgen finden die ersten Austrian Space Cooperation Days an der FH Wiener Neustadt statt. Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Infomesse, B2B-Meetings sowie spannenden Vorträgen präsentieren nationale und internationale Key Player der Weltraumforschung ihre Visionen rund um die Zukunft im All. Darüber hinaus haben Studierende vor Ort die Möglichkeit, ihre innovativen Forschungsprojekte namhaften BranchenvertreterInnen vorzustellen. Organisation: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, FH Wiener Neustadt und FOTEC. Big Data, Manufacturing, New Technologies und Science – die Austrian Space Cooperation Days 2018 thematisieren Top-Aktuelles aus der Weltraumforschung.

Wiener Neustadt, 7. Juni 2018 – Wettervorhersagen, GPS oder Internetzugang – wer möchte heute noch darauf verzichten? Die dafür notwendigen Technologien basieren allesamt auf satellitengestützten Systemen. Nicht gerade wenig Forschung dazu kommt aus Österreich – einem kleinen, aber innovationsstarken Land. Die ersten Austrian Space Cooperation Days finden heute und auch noch morgen an der FH Wiener Neustadt statt und bieten die optimale Gelegenheit, um nationale und internationale Key Player der Weltraumforschung miteinander zu vernetzen. Das wiederum ebnet den Weg für weitere zukunftsweisende Innovationen aus der Raumfahrt, die den Alltag des Menschen positiv beeinflussen werden.
 
„Österreich hat sich zu einer international aktiven Weltraumnation entwickelt. Dazu leistet das BMVIT einen wesentlichen Beitrag: Mit rund 100 Millionen Euro pro Jahr fördern wir Wirtschaft und Wissenschaft bei der Entwicklung neuer Weltraumtechnologien und sind mit dem österreichischen Weltraumprogramm ein Türöffner für die Teilnahme an EU- und ESA-Programmen. Betriebe und Forschungseinrichtungen aus Österreich beweisen immer wieder ihre herausragende Expertise in den Weltraumwissenschaften, den Satellitenanwendungen und als Entwickler von kritischen Technologien“, so Mag. Ingolf Schädler, Stellvertretender Sektionsleiter und Bereichsleiter Innovation im BMVIT.
 
„Österreich ist eine Weltraumnation. 130 Satelliten und 86 Raketen sind bisher fehlerfrei mit österreichischer Technologie geflogen. Tausende wissenschaftliche Arbeiten untermauern eine führende Position in der Erforschung des Sonnensystems. Eines der großen Ziele des Weltraumministers Norbert Hofer und der FFG ist der zunehmende Ausbau von Weltraumanwendungen für die Kommerzialisierung von hochwertigen Produkten und Dienstleistungen und für die Verbesserung der Lebensqualität und der Sicherheit der ÖsterreicherInnen. Die Weltraumtechnik muss selbstverständlich sein und als Standard betrachtet werden, genauso normal wie ein Telefonat mit dem Handy. Mit weiteren Investitionen – auch in den ‚New Space‘ stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit, den Standort, das Interesse unserer Jugend und holen neue Arbeitsplätze ins Land. Österreich wird seinen Status als Weltraumnation auch in Zukunft primär nur über das Investment in die Europäische Weltraumagentur ESA ausbauen können“, so Dr. Klaus Pseiner, Geschäftsführer FFG.
 
Die Austrian Space Cooperation Days setzen sich aus einer Infomesse mit nationalen und internationalen AusstellerInnen aus der Weltraumindustrie, Keynotes, Präsentationen und B2B-Meetings rund um Big Data, Manufacturing, New Technologies und Science zusammen. Von Chester Gillmore (Planet) über Rafal Modrzewski (ICEYE) bis hin zu Peter Platzer (SPIRE) und Josef Aschbacher (ESA) – diese und viele weitere Key Player der Weltraumforschung versammeln sich in Wiener Neustadt, um sich über Top-Aktuelles aus der New Space Industry auszutauschen.
 
Darüber hinaus wird auch jungen Talenten eine Bühne geboten. Studierende aus Universitäten und Fachhochschulen hatten die Möglichkeit, vorab innovative Raumfahrt-Projekte einzureichen. Die Top-5 stellen heute und morgen bei den Austrian Space Cooperation Days aus und können so erste Kontakte mit namhaften BranchenvertreterInnen knüpfen. Auch die Jüngsten bereichern die Austrian Space Cooperation Days, indem sie sich im Vorfeld im Rahmen eines Malwettbewerbs kreativ mit dem Leben im All in 100 Jahren auseinandersetzten. Alle Einreichungen sind vor Ort zu bewundern.
„Die herausragende Arbeit der Fachhochschule und der im Technologie- und Forschungszentrum ansässigen F&E-Einrichtungen, haben Wiener Neustadt zu einem international renommierten Technopolstandort im Bereich der Raumfahrt gemacht. Ohne dieses Engagement wären die ‚Austrian Space Cooperation Days‘ wohl nie nach Niederösterreich gekommen. In Wiener Neustadt ist es gelungen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Kreativität fördern und langfristige Partnerschaften zwischen Forschung, Bildung und Wirtschaft ermöglichen.  Als international geschätzter Forschungs- und Innovationsstandort spielt Wiener Neustadt im Bereich Raumfahrt in der Königsklasse“, so Wirtschafts- und Technologielandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.
 
„Vom Master-Studiengang Aerospace Engineering über unser Forschungsunternehmen FOTEC bis hin zum daraus entstandenen Technologie-Start Up ENPULSION – die FH Wiener Neustadt erforscht kontinuierlich die Weiten des Weltraums, verknüpft Lehre, Forschung sowie Industrie und stärkt so den Technologie- und Wissenschaftsstandort Niederösterreich. Daher ist es mir eine große Freude, dass die ersten Austrian Space Cooperation Days bei uns an der FH Wiener Neustadt stattfinden – eine wunderbare Gelegenheit, um Geschäftsideen zu teilen, weiterzuentwickeln und dabei Netzwerke aufzubauen bzw. zu erweitern“, so Mag. Josef Wiesler, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt.
 
„Die FH Wiener Neustadt ist Austragungsort der ersten Austrian Space Cooperation Days. Dies ist zurückzuführen auf unseren aktiven Beitrag zum Ausbau und der stetigen Weiterentwicklung der Weltraumforschung. Unser FHWN-Forschungssatellit PEGASUS umkreist bereits erfolgreich die Erde und führt wissenschaftliche Experimente durch, um bessere Wettervorhersagen zu ermöglichen. Nun wurde auch die Startfinanzierung für die erste Phase unseres nächsten CubeSat-Projekts namens CLIMB genehmigt. Das Besondere an dieser Mission: Bisher hat sich noch kein CubeSat in diese Höhen gewagt, um innovative Forschungsarbeit – made in Austria – zu betreiben“, so Dr. Carsten Scharlemann, Studiengangsleiter Aerospace Engineering an der FH Wiener Neustadt.
 
„In den letzten Jahren konnte die FOTEC nennenswerte Beiträge für wissenschaftliche Missionen von ESA und NASA liefern. Mit dem dabei gewonnenen Know-how zur Entwicklung und Qualifizierung miniaturisierter elektrischer und chemischer Antriebssysteme wollen wir bei den Austrian Space Cooperation Days weitere PartnerInnen aus Forschung und Wirtschaft ansprechen. Insbesondere unsere umfangreichen Möglichkeiten zum Testen von Komponenten für die Raumfahrt werden interessierten TeilnehmerInnen nähergebracht“, so DI (FH) Helmut Loibl MSc., Geschäftsführer der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH, dem Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt.
 
“Das ESA-Programm ARTES (Advanced Research in Telecommunications Systems) ist ein flexibles Instrument, welches der österreichischen Weltraumindustrie hilft, in Zusammenhang mit der satellitengestützten Telekommunikation auch im New Space-Bereich neue Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen. Das ARTES-Programm unterstützt Innovationen, trägt zur Risikominimierung bei und verschafft so der Industrie einen Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften Markt der Satellitenkommunikation und den entsprechenden kommerziellen Anwendungen. Von allen Weltraumtechnologien und -anwendungen hat die Satellitenkommunikation das mit Abstand größte Marktpotential“, so Magali Vaissière, ESA Director of Telecommunications and Integrated Applications.
 
Das heutige Abendprogramm beinhaltet einen Cocktailempfang bei ENPULSION, einem Start Up für innovative Satelliten-Antriebssysteme. Die eingesetzte Technologie basiert auf mehr als 15 Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit in der FOTEC, dem Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt. Aufgrund der starken Nachfrage gründete Dr. Alexander Reissner 2016 das erfolgreiche FOTEC-Spin Off ENPULSION. Im Zuge des Cocktailempfangs werden auch die neuen Produktionsanlagen feierlich eröffnet. Auf 600m2 produziert ENPULSION in Zukunft ein Triebwerk pro Tag, um so die hohe Nachfrage bedienen zu können.
 
Im Anschluss daran stellt Diamond Aircraft ihre Räumlichkeiten im Aviaticum, dem Flugmuseum von Wiener Neustadt, für ein Networking-Dinner zur Verfügung. Bei Schönwetter wartet auf die Gäste eine spannende Flugshow wie auch ein Simulator, der den Flug in einem Flugzeug oder auch Raumschiff wirklichkeitsgetreu nachstellt.
 
ASCD 2018 supported by: 
  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
  • Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)
  • Fachhochschule Wiener Neustadt GmbH
  • FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH
  • Austrospace / RUAG Space GmbH
Danke an die Sponsoren:
  • Land NÖ
  • ENPULSION GmbH
  • Diamond Aircraft Industries GmbH
  • ecoplus Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH (im Rahmen des Technopol-Programms)
  • EOX IT Services GmbH
  • GeoVille GmbH
 

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist dabei Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37* Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den mehr als 4.000 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 380 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Ab Herbst 2018 erweitert die FH Wiener Neustadt ihr MINT-Ausbildungsportfolio mit: Agrartechnologie* (BA), Robotik (BA) wie auch Bio Data Science (MA). Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.
*Vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria


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Das WHO IS WHO der Weltraum-Szene traf sich in Wiener Neustadt bei den Austrian Space Cooperation Days an der FHWN. (.)

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