08.01.2018

FHWN-Satellit PEGASUS weiter auf Erfolgskurs

FHWN_PEGASUS im Orbit_Rückansicht
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Am 23. Juni 2017 hob die indische PSLV-Trägerrakete vom Weltraumhafen Satish Dhawan, Indien, ab. Mit an Bord PEGASUS, der Forschungssatellit der FH Wiener Neustadt. Dieser Nanosatellit befindet sich nun seit einem halben Jahr im Orbit und erforscht als dritter österreichischer Himmelskörper die Weiten des Weltalls. In den letzten sechs Monaten wurden fast alle Systeme der Reihe nach in Betrieb genommen und erfolgreich getestet. Nun starten die ersten wissenschaftlichen Experimente.
Wiener Neustadt, 8. Jänner 2018 – Der österreichische Nanosatellit PEGASUS besteht aus modernster Technik, die fast zur Gänze von Studierenden und MitarbeiterInnen des Master-Studiengangs Aerospace Engineering in Zusammenarbeit mit der FOTEC, dem Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt, und den beiden Partnern, dem TU Wien Space Team und der Space Tech Group, entwickelt wurde.
 
„Vor gut einem halben Jahr wurde PEGASUS in den Orbit geschickt, um dort Messungen in der bisher nur wenig erforschten Thermosphäre vorzunehmen. Mittlerweile hat er die Erde mehr als 2.700 Mal umrundet und dabei 120 Mio. km zurückgelegt, was ungefähr einer Entfernung von Erde und Sonne entspricht. Ein beachtliches Ergebnis für einen Satelliten, der größtenteils von Studierenden entwickelt und zu einem Bruchteil der Kosten gebaut wurde, die bei vergleichbaren Raumfahrtprojekten anfallen“, so Dr. Carsten Scharlemann, PEGASUS-Projektleiter und Studiengangsleiter Aerospace Engineering an der FH Wiener Neustadt.
 
Nun starten die ersten wissenschaftlichen Experimente in einer Orbithöhe von 500 km. Geplant ist, dass Pegasus die nächsten zwei Jahre Daten aus der Thermosphäre liefert, die Aufschlüsse über die Erderwärmung wie auch genauere Wettervorhersagen ermöglichen sollen – für alle Beteiligten ein wahrlich großartiges Projekt und vor allem für die Studierenden eine spannende und optimale Vorbereitung auf ihr späteres Berufsleben.
 
Eventtipp rund um CubeSats / Nanosatelliten – Open Lecture an der FH Wiener Neustadt
 
Key Facts:
  • 19. Jänner 2018 | 10-12:30 Uhr
  • FH Wiener Neustadt | Hörsaal 6
Speaker:
  • DI Martin Langer | TU München | MOVE-II – The Munich Orbital Verification Experiment II
  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Otto Koudelka | Head of Institute, Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation | OPS-SAT: a CubeSat made in Graz
  • Dr.-Ing. Tino Schmiel, Head of Research Fields Small Satellites and Space Power Systems | Technische Universität Dresden | Aggressive Oxygen in Space - Experiments on Rockets, the Space Station and CubeSats
Um Anmeldung wird gebeten: aero@fhwn.ac.at

Infotext

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
Die FH Wiener Neustadt zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen des Landes und ist dabei Gestalter sowie Vorbild am heimischen FH-Sektor. Mittels praxisnaher Ausbildung, internationaler Vernetzungen und innovativer Forschungsarbeit werden gefragte Persönlichkeiten ausgebildet. Aktuell bietet die FH Wiener Neustadt an den vier Standorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien insgesamt 37 Studiengänge* an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit an. Dies eröffnet den 3.800 Studierenden eine Vielzahl an Karriereperspektiven. 350 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen dabei für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen sowie effizienten Lehrbetrieb. Seit Herbst 2017 wird der Master-Studiengang E-Commerce angeboten und ab Herbst 2018 erweitert die FH Wiener Neustadt ihr MINT-Ausbildungsportfolio mit: Agrartechnologie* (BA), Robotik* (BA) wie auch Bio Data Science* (MA). Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Studienangebots und der aktiven Vernetzung durch internationale Kooperationen, sind die Gründung des City Campus im Herzen von Wiener Neustadt sowie die Erweiterung des Marketing Campus Wieselburg wesentliche Meilensteine im Ausbau des Wissenschaftsstandortes Niederösterreich.
*Vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

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