Aussendung vom 16.10.2017

Gesund ins Alter mit dem FHWN-Gesundheitssymposium 2017

FHWN-Gesundheitssymposium 2017

v.l.n.r.: Mag. Martina Kristler (Studiengangsleitung Ergotherapie), Mag. Josef Wiesler (Geschäftsführer der FHWN), Mag. Bettina Koller-Resetarics, BSc. (Fakultätsleitung Gesundheit), Dr. Georg Ruppe (Wissenschaftliche Leitung ÖPIA/Netzwerk Altern), Mag. Angelika Jungwirth, MSc. (Studiengangsleitung Logopädie), Dr. Thomas Pekar, MA (Studiengangsleitung Biomedizinische Analytik), Mag. Maria Schweighofer (Studiengangsleitung Allg. Gesundheits- & Krankenpflege), DI Christian Dusek (Kollegiumsleitung), Mag. Ulrike Schmid (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Radiologietechnologie)

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Die Fakultät Gesundheit der FH Wiener Neustadt lädt alle zwei Jahre zu einem interdisziplinären Gesundheitssymposium, welches hochaktuelle Themen aus der Branche aufgreift. Am 11. Oktober fand das FHWN-Gesundheitssymposium 2017 mit dem Schwerpunkt „Gesund ins Alter“ statt. Dabei informierten sich die rund 200 Gäste über neueste Erkenntnisse und Entwicklungen in diesem Spezialgebiet. Der bildungsrelevante Aspekt und die hohe wissenschaftliche Qualität dieser für alle TeilnehmerInnen kostenfreien Veranstaltung spiegeln sich in der Anrechenbarkeit als Fortbildung für Pflegeberufe und die MTD-Berufsverbände (gehobene medizinisch-technische Dienste) wieder.

Wiener Neustadt, 16. Oktober 2017 – „Das Gesundheitssymposium 2017 war ein voller Erfolg! Unter dem Motto – Gesund ins Alter – boten wir Expertise aus den verschieden Professionen unserer Studiengänge der Fakultät Gesundheit. Die TeilnehmerInnenzahl hat unsere Erwartungen übertroffen und wir freuen uns bereits jetzt auf eine Fortsetzung der Eventreihe in zwei Jahren“, so Mag.a Bettina Koller-Resetarics, BSc, Fakultätsleitung Gesundheit an der FH Wiener Neustadt.
 
Das FHWN-Gesundheitssymposium 2017 war intensiv und enorm lehrreich. Die rund 200 Gäste nutzten die Veranstaltung als Fortbildung, zur aktiven Vernetzung von Wissenschaft und Praxis wie auch zum fachlichen Austausch mit ExpertInnen. Schon in der Keynote “Perspektiven auf das hohe Alter” wurde die Herausforderung des demographischen Wandels in der Gesellschaft durch Einblicke in die “Österreichische Interdisziplinäre Hochaltrigenstudie“ verdeutlicht. In diesem Vortrag wies Dr. Georg Ruppe, wissenschaftlicher Leiter der ÖPIA (Österreichische Plattform für Interdisziplinäre Alternsfragen), auf die notwendige interdisziplinäre Vernetzung der Gesundheitsberufe im Bereich der Betreuung von alternden und alten Menschen hin.
 
Den zweiten Programmpunkt gestalteten Karin Trimmel, Mag.a Julia Deutschmann und Mag.a Ulrike Schmid, drei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Bachelor-Studiengangs Radiologietechnologie der FH Wiener Neustadt. Das Vortragsthema „Osteoporose – Prävention, Diagnostik und Therapie“ beeindruckte mit augenscheinlichen Bildern sowie deren Interpretationen und Befundungen. Im Anschluss verdeutlichte Elisabeth Fedl, Med., externe Referentin des Bachelor-Studiengangs Biomedizinische Analytik, in ihrem Vortrag „Paradigmenwechsel in der gynäkologischen Zytologie?!“ die Notwendigkeit, Methodik und Perspektiven der Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Zervikalkarzinomen (Gebärmutterhalskrebs).
 
Wer die eigene körperliche Konstitution testen wollte, fand dazu im Rahmen des Workshops „SturzMobil – Sturzfrei durch den Alltag“ der ARGEF Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsförderung GesmbH Gelegenheit. Zahlreiche Zusatzinformationen konnten die Symposiumsgäste auch im Rahmen der Präsentation wissenschaftlicher Poster von Studierenden der Fakultät Gesundheit sowie bei Produktpräsentationen von namhaften Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich sammeln.
 
Das Nachmittagsprogramm stand zunächst ganz im Zeichen der Ergotherapie. Unter dem Titel „Aktivität & Partizipation von Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege – Aus Geschichten für die Praxis lernen“ gab Dr.in phil. Verena C. Tatzer, MSc OT, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bachelor-Studiengang Ergotherapie der FH Wiener Neustadt, Einblicke in die Lebenssituation von Menschen mit Demenz. Es folgte die Präsentation des Projekts „Lebensfreude – im Alter tun, was gut tut“, einem Programm zur Förderung der Gesundheit von SeniorInnen, welches im Zuge einer Kooperation der Tiroler Gebietskrankenkasse mit der fh gesundheit – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH entwickelt wurde. Mag.a Dr.in Ursula Costa, Leitung des Bachelor-Studiengangs Ergotherapie wie auch des Lehrgangs Master of Science in Ergotherapie der fh gesundheit – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH, brachte dieses Projekt dem Auditorium näher. 
 
Im Anschluss referierte Eva-Maria Rosenmayr-Khemiri, MABScSLT, externe Referentin des Bachelor-Studiengangs Logopädie der FH Wiener Neustadt, über Free Ager - Stimmfit im Alter. Neben allgemeinen Einflussfaktoren auf die Stimme wurden auch spezielle Aging-Faktoren thematisiert. Informationen und Tips zur Prävention eröffneten dem Publikum einen positiven Blickwinkel auf die Frage des würdevollen Alterns der Stimme.
 
Mag.a Lilli Pöchl, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bachelor-Studiengang Allgemeine Gesundheits- & Krankenpflege der FH Wiener Neustadt, setzte mit ihrem Beitrag „Schlafen Sie gut? Von den Schlafphasen über den Schlafbedarf bis zu Veränderungen im Alter sowie Interventionen für einen erholsamen Schlaf" das vielfältige Programm fort. Den Abschluss bildete ein hochinteressanter Ausflug in den rechtlichen Bereich: „Die Patientenverfügung in der täglichen Praxis“ – dargebracht von Dr. Friedrich Lorenz, Rechtsanwalt in Baden und externer Referent an der FH Wiener Neustadt.
 
Die kontinuierliche Einbeziehung aktueller praktischer Frage- und Problemstellungen in den Studienalltag und die konsequente Verbindung von Ausbildung und Beruf zählen zu den zentralen Zielen der gesundheitswissenschaftlichen Studiengänge der FH Wiener Neustadt. Hierfür bot das Gesundheitssymposium 2017 eine optimale Plattform für den Erwerb, aber auch den Austausch von praxisrelevantem Wissen.
 

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
1994 als erste Fachhochschule Österreichs gegründet, zählt die FH Wiener Neustadt zu den Top-Fachhochschulen des Landes. Aktuell absolvieren an den vier Standorten der FH in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien rund 3.600 Studierende ein Bachelor- oder Master-Studium. Seit der Gründung haben über 10.000 Studierende eine akademische Ausbildung abgeschlossen. Es werden aktuell 34 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit angeboten. 350 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen und effizienten Lehrbetrieb. Seit Herbst 2016 wird der Master-Studiengang „Entrepreneurship & Applied Management“ angeboten und ab Herbst 2017 im Master-Programm: E-Commerce – das Studium für erfolgreiche Online-Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Darüber hinaus ist die FH Wiener Neustadt Österreichs Nr. 1 FH bei praxisnaher Ausbildung. Das bestätigt die Universum Talent Research 2015, bei der die FH Wiener Neustadt von Studierenden zur FH mit der besten „Employability“ – also der Fähigkeit, das Erlernte direkt im Job anzuwenden – gewählt wurde. 80% der hier Studierenden sind mit der FH (sehr) zufrieden – der österreichische Durchschnittswert liegt laut Universum Talent Survey 2016 bei 73%. Außerdem würden sich 95% der Studierenden wieder für die FH Wiener Neustadt entscheiden.

fhwn.ac.at
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v.l.n.r.: Mag. Martina Kristler (Studiengangsleitung Ergotherapie), Mag. Josef Wiesler (Geschäftsführer der FHWN), Mag. Bettina Koller-Resetarics, BSc. (Fakultätsleitung Gesundheit), Dr. Georg Ruppe (Wissenschaftliche Leitung ÖPIA/Netzwerk Altern), Mag. Angelika Jungwirth, MSc. (Studiengangsleitung Logopädie), Dr. Thomas Pekar, MA (Studiengangsleitung Biomedizinische Analytik), Mag. Maria Schweighofer (Studiengangsleitung Allg. Gesundheits- & Krankenpflege), DI Christian Dusek (Kollegiumsleitung), Mag. Ulrike Schmid (Wissenschaftliche Mitarbeiterin Radiologietechnologie)

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