Aussendung vom 02.06.2017

FHWN-Studierende glänzen bei Innovationsberatung

PA FHWN-Studierende glänzen bei Innovationsberatung

Mit einem Rollenspiel zum Einstieg ihrer Präsentation zeigt das Team "Virtuelles Mikroskopieren" wie ihr Produkt relevante Probleme von Zielpersonen löst.

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Rund 80 junge Talente des Bachelor-Studiengangs „Wirtschaftsberatung“ arbeiteten im Rahmen der Lehrveranstaltung „Innovationsmanagement“ ein Semester lang an der betriebswirtschaftlichen Bewertung von realen Geschäftsideen. Diese wurden von unterschiedlichen Fakultäten der FH Wiener Neustadt als IdeengeberInnen zur Verfügung gestellt und in Form einer interdisziplinären Zusammenarbeit weiterentwickelt. Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen – die ProjektauftraggeberInnen waren von Engagement und Beratungsqualität der Studierenden begeistert.

Wiener Neustadt, 2. Juni 2017 – Von der Idee zur betriebswirtschaftlichen Bewertung, das war das Ziel der Lehrveranstaltung „Innovationsmanagement“ im Bachelor-Studium „Wirtschaftsberatung“. Die 80 Studierenden fanden sich in 5er-Teams zusammen und bearbeiteten einen Fall aus insgesamt sieben unterschiedlichen Geschäftsideen, welche von den ProjektauftraggeberInnen aus den Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit und Sport eingebracht wurden.
 
„Gute Ideen gibt es viele, aber nur die wenigsten sind nachhaltig gute Geschäftsideen. Genau darum geht es in dieser Lehrveranstaltung – welche Ideen sind marktfähig und haben das Potential tatsächlich nachgefragt zu werden? Dabei begleiten wir die Studierenden beim Aufbau von Fachwissen und machen Mut, auch in neue Richtungen zu denken“, so Mag. Bettina Grösswang, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Marketing & Sales an der FH Wiener Neustadt.
 
Trotz der komplexen Technologien und Märkte finden die Studierenden-Teams in kurzer Zeit heraus, ob die Geschäftsideen die wesentlichen Voraussetzungen für einen Markterfolg erfüllen oder Änderungen zu empfehlen wären. Das gibt den künftigen Bachelor-AbsolventInnen einen direkt nützlichen Erfahrungsschatz für viele Entscheidungssituationen im Wirtschaftsleben. Vom theoretischen Input über ein umfassendes Briefing bis hin zum selbständigen Arbeiten in den Projektteams – die Wochen vergingen wie im Flug und der Pitch (finale Präsentation) vor den IdeengeberInnen wurde von allen Gruppen mit Herzblut vorbereitet und auch durchgeführt. 
 
Mag. Bettina Koller-Resetarics, BSc, Fakultätsleitung Gesundheit an der FH Wiener Neustadt, zieht folgendes Resümee: „Eine beeindruckende interdisziplinäre Zusammenarbeit mit hohem Engagement der Studierenden. Sie haben hervorragend recherchiert und all Ihre Einschätzungen und Berechnungen mit realen Zahlen hinterlegen können. Das Projekt Social Start-Up wurde so detailliert behandelt, dass das Ergebnis tatsächlich zur Umsetzung anregt. Die Empfehlung der Studierendengruppe, unsere Idee rund um das Care-Management (häusliche Pflege) mit 360°-Perspektive so rasch wie möglich umzusetzen, beschäftigt unsere Abteilung seit der Präsentation.“
 
„Die fakultätsübergreifende Lehrveranstaltung war eine sehr spannende Erfahrung für mich. Vor allem die Teamdynamik während der Ausarbeitung der Projektidee rund um das virtuelle Mikroskopieren wie auch eine neuartige Methode der Blutabnahme inspirierte zu hervorragenden Leistungen. Darüber hinaus bin ich sehr stolz, dass eine der Gruppen, die ich als Ideengeber betreuen durfte, bei den finalen Präsentationen den 1. Platz machte“, so Dr. Thomas Pekar, MA, Studiengangsleitung Biomedizinische Analytik an der FH Wiener Neustadt.
 
„Unsere Innovation soll bei der Ergotherapie für Vier- bis Sechsjährige unterstützen. Dabei handelt es sich um ein Instrument, welches dem Projektteam vorerst völlig unbekannt war. Es ist immer wieder bemerkenswert, wie tief Studierende in völlig andere Bereiche eintauchen, ihr Wissen einbringen und für alle Beteiligten einen Mehrwert herausholen können. Eine Herausforderung, die sie hervorragend gemeistert haben“, so Helga Sos, MA, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bachelor-Studiengang Ergotherapie an der FH Wiener Neustadt.
 
Das Engagement wie auch die Innovationberatung der Studierenden hat alle IdeengeberInnen inspiriert. Einige Projekte sollen daher im Master-Programm in Form eines detaillierten Business Plans und gegebenenfalls auch einer Markteinführung weiterverfolgt werden.
 
„Die Initiative von Frau Mag. Grösswang ist ein exzellentes Beispiel für unser vielfältiges Potential an der FH Wiener Neustadt in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit. Wir begleiten unsere Studierenden in Gründungsfragen und ersten unternehmerischen Gehversuchen bis hin zum Markteintritt mit unseren ExpertInnen im Kompetenzzentrum für Entrepreneurship und Leadership. Dabei vernetzen wir beispielsweise Wirtschaftsingenieure und internationale BWL-Studierende mit der österreichischen Förderlandschaft. Gründungsberatung erhalten aber genauso unsere AbsolventInnen und MitarbeiterInnen“, so Dr. Susanne Roiser, Fakultätsleitung Wirtschaft an der FH Wiener Neustadt.
 
Bestes Beispiel dafür ist Dr. Alexander Reissner, Bereichsleiter Aerospace Engineering bei der FOTEC, dem Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt, und erfolgreicher Jungunternehmer – Gründer und Geschäftsführer der AMR Propulsion Innovations. Das Spin-off baut und vertreibt elektrische Ionenantriebssysteme für Cubesats und Kleinsatelliten.

Die Fachhochschule Wiener Neustadt.
1994 als erste Fachhochschule Österreichs gegründet, zählt die FH Wiener Neustadt zu den Top-Fachhochschulen des Landes. Aktuell absolvieren an den vier Standorten der FH in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln und Wien rund 3.600 Studierende ein Bachelor- oder Master-Studium. Seit der Gründung haben über 10.000 Studierende eine akademische Ausbildung abgeschlossen. Es werden aktuell 34 Studiengänge an den fünf Fakultäten Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Sport und Sicherheit angeboten. 350 MitarbeiterInnen und rund 1.330 ReferentInnen sorgen für die hohe Praxisrelevanz der Ausbildung und einen modernen und effizienten Lehrbetrieb. Seit Herbst 2016 wird der Master-Studiengang „Entrepreneurship & Applied Management“ angeboten und ab Herbst 2017 im Master-Programm: E-Commerce – das Studium für erfolgreiche Online-Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Die FH Wiener Neustadt hat ein eigenes Forschungsunternehmen – die FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH – und kooperiert mit rund 95 Partnerhochschulen weltweit. Darüber hinaus ist die FH Wiener Neustadt Österreichs Nr. 1 FH bei praxisnaher Ausbildung. Das bestätigt die Universum Talent Research 2015, bei der die FH Wiener Neustadt von Studierenden zur FH mit der besten „Employability“ – also der Fähigkeit, das Erlernte direkt im Job anzuwenden – gewählt wurde. 80% der hier Studierenden sind mit der FH (sehr) zufrieden – der österreichische Durchschnittswert liegt laut Universum Talent Survey 2016 bei 73%. Außerdem würden sich 95% der Studierenden wieder für die FH Wiener Neustadt entscheiden.

fhwn.ac.at
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Nicole Renauer, MA  
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